Hund: Mann kauft Tiere im Internet – dann hat er einen grausamen Plan

Foto: imago images / Panthermedia

Es ist einfach nur grausam, was ein Besitzer dreier Hunde (42) aus Schottland zahlreichen Tieren angetan hat. Die Tiere hatte er auf der Verkaufsplattform „Gumtree“ bei Privatpersonen erstanden.

Die Verkäufer konnte er an der nase herumführen, sie waren überzeugt, dass er ihren Tieren ein neues liebevolles Zuhause bieten würde. Was die Verkäufer nicht ahnen konnten: Er verfütterte die Tiere laut der „BBC“ bei lebendigem Leib an seine Hunde. Sie mussten als Jagdbeute herhalten.

Hund: Haustiere als Jagdbeute für andere Vierbeiner

Der 42-Jährige hielt sich drei zwei ältere Patterdale Terrier und einen jungen Welpen. Die Jagdhunde hätten sich bestimmt auch mit herkömmlichem Hundefutter zufrieden gegeben.

Der Besitzer wollte jedoch vermutlich ihren Jagdtrieb entfachen. Er soll die drei Tiere auf die Katzen losgelassen haben, die er zuvor im Internet gekauft hatte. Auch Dachse oder Füchse sollen den drei Hunden zum Opfer gefallen sein.

Polizisten finden eindeutiges Beweismaterial

Polizisten fanden bei einer Hausdurchsuchung zahlreiche Fotos dieser grausam verendeten Tiere. Noch grausamer muss das blutige Videomaterial des Mannes sein. Es soll zeigen, wie die Hunde Jagd auf diese Tiere gemacht und sie dann blutrünstig zerfleischt haben.

Darauf sei zu sehen, wie die drei Hunde gemeinsam Jagd auf eine Hauskatze machen. Die kämpfte um ihr Leben – vergeblich.

„Augenscheinlich hat die Katze während dieses Kampfes extrem gelitten. Die anderen Katzen, die der Hundehalter kaufte, werden eines ähnlich grausamen Todes gestorben sein“, sagte ein Polizeisprecher der „BBC“.

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Hunde mit Kampfverletzungen am Körper

Die Einsatzkräfte fanden in der Wohnung des Hundehalters außerdem diverse Ausstattungsgegenstände für Kampfhunde, etwa Verfolgungshalsbänder, Netze oder Tierfallen.

Ein Tierarzt untersuchte die drei Terrier des 42-Jährigen im Rahmen der Ermittlungen. Ihm fielen zahlreiche Verletzungen an ihren Körpern auf, einige davon noch relativ frisch. Die Hunde erlitten sie offenbar im Kampf mit einem Dachs, teilte der Tierarzt mit.

42-Jähriger vor Gericht verurteilt

Einer der älteren Hunde sowie der Welpe waren nicht verhaltensauffällig. Sie wurden rehabilitiert.

Der dritte im Bunde war allerdings extrem aggressiv, griff einen Polizisten an. Die Verantwortlichen entschieden sich laut „BBC“ dazu, das Tier einzuschläfern.

Jetzt muss der 42-Jährige die Konsequenzen für die grausame Tierquälerei tragen. Ein Gericht hat ihm eine Haftstrafe von zehn Monaten aufgebrummt. Hinzu kommt ein 10-jähriges Tierhaltungsverbot. (vh)

 
 

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