Hund in Bayern: Junge (13) nachts von Schreien geweckt – dann kommt es zu brutalen Szenen

Schlimme Hunde-Attacke in der Nacht in Bayern! (Symbolbild)
Schlimme Hunde-Attacke in der Nacht in Bayern! (Symbolbild)
Foto: imago images

Furchtbar brutale Szenen haben sich in Bayern abgespielt! Mit einem Hund im Mittelpunkt!

Der Hund gilt als treuer Begleiter und bester Freund des Menschen – doch der 13-jährige Max musste nun eine schmerzhaft traurige Erfahrung mit einem Vierbeiner machen.

Hund in Bayern: Brutale Szenen

Dabei hat der Junge aus dem bayerischen Weißenburg selbst gar keinen Hund. Er hatte ein ganz anderes Haustier – bis es vor einigen Nächten zu einem schrecklichen Ereignis kam. Darüber berichtet nordbayern.de.

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Es war 1.03 Uhr in der Nacht. Max lag in seinem Bett, als er plötzlich Schreie hörte. Er wusste sofort, dass es sich um sein Rehkitz Schnuppe handelte. Im Mai hatte der Junge das rund eine Woche alte Tier in einem Tannenwedelhaufen am Ortsrand entdeckt und zur Handaufzucht mit auf den Hof der Familie genommen, wo es liebevoll aufgepäppelt wurde. Max und Schnuppe wurden schnell unzertrennliche Freunde.

Doch in dieser Nacht – etwa fünf Monate später – schrie Schnuppe nicht wegen Hunger oder sonstiger Unannehmlichkeiten. Die Schreie waren „ganz anders. Durchdringend und fürchterlich“, erinnert sich Max.

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Sofort rannte der 13-Jährige auf den Hof zu dem Gehege, dass er mit seiner Familie für Schnuppe errichtet hatte. Ein rund 1,20 Meter hoher Zaun sollte das kleine Rehkitz schützen – doch jetzt wurde er dem Tier zum Verhängnis. Denn irgendwie hatte es ein Hund geschafft, über den Zaun in das Gehege zu springen. Für Schnuppe dagegen war der Zaun zu hoch, um darüber zu entkommen.

Vierbeiner tötet Schnuppe mit einem Biss

Der Hund stellte das fünf Monate alte Reh und biss ihm einmal in den Kopf. Schnuppe war sofort tot. Weder Max noch seine Eltern, die ebenfalls auf den Hof geeilt waren, konnten noch eingreifen – nach nur wenigen Sekunden war bereits alles vorbei und der große Hund in der Dunkelheit verschwunden.

Was folgte, war eine Nacht voller bitterer Tränen. „Warum ausgerechnet meine Schnuppe?“, fragte Max immer wieder.

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Mit einer solchen Tragödie hatte in der Familie niemand gerechnet. Dass ein Hund für Schnuppe zur Gefahr werden könnte, schien ihnen undenkbar – vor allem, weil es zwischen dem Reh und Hofhündin Lotte niemals Probleme gegeben hatte. Lotte war zum Zeitpunkt des Hundeangriffs im Haus und konnte daher nicht dazwischengehen oder Alarm schlagen.

Familie will Hundehalter sensibilisieren

„In der Dunkelheit war nur zu erkennen, dass es ein großer Hund war, möglicherweise ein Schäferhund oder ein Schäfermischling“ schildert Mutter Andrea ihre Beobachtungen gegenüber „nordbayern.de“. Den Hund zu identifizieren und wiederzufinden, erscheint unmöglich.

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Stattdessen will die Familie nun dafür sensibilisieren, dass Hundebesitzer besser darauf achten, wo ihre Vierbeiner frei herumlaufen oder ob sie möglicherweise ausbüxen könnten. Andrea will sich gar nicht vorstellen, was passieren könnte, wenn solch ein Streuner ein spielendes Kind anfiele.

Max wollte Schnuppe später auswildern

Für Max stand von Anfang an fest, dass Schnuppe irgendwann ausgewildert werden sollte. Und der Freiheitsdrang des Rehs wurde für alle Beteiligten auch von Woche zu Woche spürbarer. Am Tag, bevor sie getötet wurde, hatten sich Max und Schnuppe sogar weiter als zuvor vom Hof entfernt – bis zu der Stelle, von der aus Schnuppe irgendwann einmal in den Wald zurückkehren sollte.

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Von anderen Handaufzuchtgeschichten wusste die Familie, dass Rehe auch nach dem Auswildern immer wieder bei ihren Zieheltern vorbeigeschaut haben. Darauf hatte auch Max gehofft. Doch dieses Möglichkeit wurde dem Jungen nun auf tragische Art und Weise genommen. (at)

 
 

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