Hund hört lauten Böller und erschreckt sich zutiefst – dann stürzt er in den Tod

Hund Tomi erschrak furchtbar, als plötzlich ein Böller explodierte. Dann geschah das Schreckliche. (Symbolbild)
Hund Tomi erschrak furchtbar, als plötzlich ein Böller explodierte. Dann geschah das Schreckliche. (Symbolbild)
Foto: imago images / Marius Schwarz

Dass das Silvesterfeuerwerk für den Hund mehr Qual als Vergnügen sei, berichten besorgte Herrchen und Frauchen zu jedem Jahreswechsel erneut.

Ein Hundeschicksal aus Wolmirstedt (Sachsen-Anhalt) zeigt jetzt, was ein Böller bei einem Hund tatsächlich anrichten kann. Hund Tomi verstörte die Ballerei so sehr, dass er nur kurze Zeit später in den Tod stürzte. Das berichtet jetzt die „Volksstimme“.

Hund in Sachsen-Anhalt erschreckt sich wegen verfrühter Silvesterrakete

Wie überall in Deutschland ballerten auch die Einwohner von Wolmirstedt trotz Verbots schon vor der Silvesternacht. Einer dieser Knaller explodierte am 30. Dezember mit ohrenbetäubender Lautstärke, als der belgische Schäferhund Tomi sich gerade auf der Dachterrasse des Hauses seines Frauchens befand.

Offenbar erschrak er dabei so sehr, dass er verzweifelt hochsprang, so auf das Dach des Hauses gelangte und von dort aus in seiner Angst bis hoch oben kletterte.

Zeuge berichtet von Kratzgeräuschen

Vermutlich konnte sich der panische Tomi dort nicht halten. Er rutschte ab und schlitterte die andere Dachseite herunter. Dort versuchte er offenbar noch verzweifelt, sich an den Ziegeln festzukrallen.

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Ein Zeuge, der zu diesem Zeitpunkt auf seinem Fahrrad vorbeifuhr, berichtete später von Kratzgeräuschen.

Tierarzt mit schlimmer Nachricht

Alle Versuche Tomis, sich am Dach festzukrallen, blieben vergeblich. Er verlor seinen Halt, stürzte vom Dach herunter und schlug auf das harte Pflaster auf. Er blieb reglos liegen, konnte sich nicht mehr bewegen.

Passanten alarmierten sofort die Polizei, die wiederum einen Tierarzt verständigte. Der stellte die traurige Diagnose: Tomi hatte sich durch den harten Aufprall das Rückgrat gebrochen. Der Veterinär konnte nicht mehr tun, als die Qualen des Schäferhundes zu beenden.

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Tomi mit schwerem Schicksal

Tomi wurde 2011 in Ungarn geboren. Ein Paar brachte den Hund mit nach Deutschland. Dort lebte er kurzzeitig in verschiedenen Tierheimen, bis er schließlich nach Wolmirstedt kam.

Tomi soll ein schwieriger Hund gewesen sein. Erst den geduldigen Tierpflegern in Wolmirstedt gelang es, den Vierbeiner zu sozialisieren. Eine erfahrene Schäferhundefreundin nahm Tomi später bei sich auf und gab ihm laut der „Volksstimme“ ein neues liebevolles Zuhause – bis Tomi am 30. Dezember verunglückte. (vh)

 
 

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