Hund: Traurig! Mann will Schäferhund einfach so entsorgen – der Grund ist abscheulich

Einem Hund wurde in Italien Schlimmes angetan. (Symbolbild)
Einem Hund wurde in Italien Schlimmes angetan. (Symbolbild)
Foto: imago images / Gerhard Leber

Wie kann man einem Hund so etwas antun wollen...

Die Geschichte eines Vierbeiners in Italien macht betroffen und wütend zugleich.

Mit seinen braunen Augen blickt der Hund mit dem geknickten linken Ohr in die Kamera. Sieht man dem einjährigen Leon beim freudigen Herumtollen zu, kann man kaum glauben, welches tragische Schicksal der Deutsche Schäferhund bereits miterlebt hat.

Der Hund, der auf der Facebook-Seite der WDR-Sendung „Tiere suchen ein Zuhause“ vorgestellt wurde, stammt aus Neapel (Italien). Doch sein dortiger Züchter war mit Leon alles andere als zufrieden – nur wegen eines kleinen Makels.

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Hund: Rüde Leon wurde vom Züchter aussortiert

An seiner linken Vorderpfote hat Leon eine Missbildung. Die Pfote ist in der Mitte gespalten – es wirkt also so, als habe der einjährige Hund an seinem linken Bein zwei kleine schmale Pfoten mit je zwei Krallen. Eigentlich kein großes Problem.

Doch in den Augen des Züchters reichte diese kleine Fehlbildung aus, um Leon als „für die Zucht ungeeignet“ abzustempeln und ihn entsorgen zu lassen – Leon wurde einfach aussortiert. Jetzt sucht der Vierbeiner ein neues Zuhause.

Leon hat tollen Charakter

Charakterlich soll der gelehrige Rüde alles mitbringen: Mit anderen Hunden, sogar mit Katzen, soll er sich blendend vertragen, er fährt gerne im Auto mit, schwimmt gerne – und er „findet es großartig, im Bett zu schlafen.“ Seine linke „Löwenpfote“ kann er normal belasten, sie muss laut mehreren Spezialisten nicht operiert werden.

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Die Verantwortlichen empfehlen für Leon, auch aufgrund der X-Stellung seiner Hinterläufe, ein ebenerdiges Zuhause, bestenfalls in ländlicher Wohnlage. Sportliche Erwartungen sollte man an den Schäferhund allerdings nicht stellen. (at)

 
 

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