Hund: Frau macht tragischen Fund in deutschem Wald – diese Bilder machen betroffen

Hund Ferdinand wurde achtlos im Wald zurückgelassen.
Hund Ferdinand wurde achtlos im Wald zurückgelassen.
Foto: Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.

Salem. Einen schrecklichen Fund beim Spazierengehen im Wald hat die Mitarbeiterin eines Tierheims Anfang November gemacht. In einem Wald beim Salemer Moor in der Nähe von Ratzeburg (Schleswig-Holstein) bemerkte sie einen Hund, der allein durch den Wald irrte.

Der Frau fiel sofort auf, dass der alte Hund in einem schlechten Zustand war. Er war auf beiden Augen blind, sein Fell war stark verfilzt. Da sich auch nach längerem Warten kein Halter auffinden ließ, ging die Frau davon aus, dass der Hunde-Opa achtlos in dem Wald ausgesetzt wurde.

Hund ausgesetzt: So schlecht ging es Ferdinand

Sie nahm Ferdinand, so der neue Name des Hundes, mit ins Hamburger Tierheim Süderstraße. Er trug ein Halsband, war allerdings nicht gechipt, sodass die Mitarbeiter keinen Halter ausfindig machen konnten.

Seine Ohren, an denen sich Ferdinand extrem empfindlich zeigte, waren sehr verschmutzt und mussten gereinigt und versorgt werden.

Tierheim will den ehemaligen Halter finden

Das ist nun einen Monat her. Und bis heute habe niemand nach Ferdinand gesucht, bedauert das Tierheim. Wegen der Umstände gehe man davon aus, dass Ferdinand ausgesetzt wurde.

„Wir finden es besonders schändlich ein altes, blindes und daher hilfloses Tier einfach so seinem Schicksal zu überlassen“, schreibt das Tierheim in einer Pressemitteilung.

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Diese Strafen sieht das Tierschutzgesetz bei Tierquälerei vor:

  • Misshandlung: Geld- oder Freiheitsstrafe mit bis zu drei Jahren, Tierhalteverbot
  • Tötung: Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren, Tierhalteverbot
  • Das Tier nicht ausreichend pflegen: Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zum drei Jahren, TIerhalteverbot
  • Hund aussetzen: Bußgeld von bis zu 25.000 Euro

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500 Euro Belohnung für den richtigen Hinweis

Daher möchte der Hamburger Tierschutzverein dringend aufklären, wer das Tier im Wald zurückgelassen hat. Der Verein setze 500 Euro Belohnung für denjenigen aus, dessen Hinweis zu dem Täter führt.

Kennst du Ferdinand oder hast du womöglich den Halter mit dem Hund im Wald gesehen? Dann melde dich bei der Tierschutzberatung in Hamburg. Du kannst sie von Montag bis Freitag zwischen 10 und 14 Uhr unter der Telefonnummer 040 211106 -25 erreichen oder deinen Hinweis per Mail an die tierschutzberatung@hamburger-tierschutzverein.de schicken. (vh)

 
 

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