Hund: Familie geht mit Bernhardiner spazieren – dann müssen 16 Rettungskräfte anrücken

Hund in Not! Ein Bernhardiner hatte sich am Berg Verletzungen zugezogen. 16 Helfer retteten den Hund. (Symbolbild)
Hund in Not! Ein Bernhardiner hatte sich am Berg Verletzungen zugezogen. 16 Helfer retteten den Hund. (Symbolbild)
Foto: imago images / imagebroker

Gerade dieser Hund rettet eigentlich Menschenleben, doch jetzt ist das Ganze in Großbritannien einmal anders herum verlaufen. Ein Bernhardiner ist kollabiert, als er gerade den von Englands höchstem Berg, dem Scafell Pike, hinabgestiegen ist.

Zum Glück waren seine 16 menschlichen Kollegen der Bergrettung zur Stelle, um den Hund aus seiner misslichen Lage zu befreien.

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Kathrin Hänig

Hund verunglückt am Berg – Rettungskräfte setzen sich für tierischen Kollegen ein

An der Unglücksstelle zeigte Daisy, so der Name des Bernhardiners, Schmerzen in ihren Beinen an. Sie weigerte sich, auch nur einen weiteren Schritt mit den Menschen zu gehen.

Die 16 Retter fackelten nicht lang: Sie hoben den Hund behutsam auf seine Trage und transportierten ihn so immer abwechselnd mit vier Helfern über Stock, Stein und alle weiteren Hindernisse, die ihren Weg kreuzten.

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Rettungskräfte bergen weitere Hunde aus der Höhe

Gar nicht so einfach: Bei der vier Jahre alten Rüdin handelt es sich laut „BBC“ um einen „massiven Hund“. Bestimmte Bernhardiner-Rassen können bis zu 120 Kilo schwer werden.

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Dem schnellen Abschluss dieser Rettungsaktion kam an dem Tag eine besondere Bedeutung zu, denn für den Abend rechneten die Helfer mit Unwettern am Berg.

Die Rüdin nahm ihre Notlage unterdessen gelassen. „Daisy ist in der Tat selbst ein Rettungshund und äußerst ruhig, was den Helfern den Transport sehr erleichtert hat.“ Wie der Hund in die missliche Lage geraten konnte, ist bislang unklar.

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Das ist der Bernhardiner:

  • Wohl jeder Mensch kennt ihn als den Hund mit dem kleinen Fässchen um den Hals, der Menschen aus Lawinen rettet
  • Er gilt als Schweizer Nationalhund
  • Bernhardiner gelten als extrem widerstandsfähig und ihnen fällt die Arbeit im Hochgebirge der Alpen daher vergleichsweise leicht
  • Durch Zucht entstehen immer riesigere Kolosse, die kaum noch sich selber tragen können. Davor warnen inzwischen auch Tierschützer.

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Deswegen war Daisys schnelle Rettung so wichtig

Daisy ist nicht die erste Samtpfote in diesem Jahr, die in England auf menschliche Hilfe angewiesen war. „Das Team rettet jedes Jahr etwa ein Dutzend Hunde, aber dies war das erste Mal, dass eine Bernhardiner-Rasse in Schwierigkeiten war“, berichtet ein Sprecher der Bergrettung der „BBC“.

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Die Bernhardiner stehen traditionell auf der anderen Seite einer solchen Rettungsmission. Sie wurden ursprünglich gezüchtet, um Menschen in den italienischen und schweizerischen Alpen zu retten. (vh)

 
 

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