Hund: Tragödie! Bulldogge beißt Kind tot – was die Mutter währenddessen macht, ist unglaublich und traurig

Ein Hund hat ein neunjähriges Kind totgebissen. Doch nun steht Mutter des Jungen vor Gericht. (Symbolbild)
Ein Hund hat ein neunjähriges Kind totgebissen. Doch nun steht Mutter des Jungen vor Gericht. (Symbolbild)
Foto: imago images / CHROMORANGE

Cornwall. Schreckliche Tragödie in der britischen Grafschaft Cornwall! Ein Hund hat auf einem Campinggelände ein Kind totgebissen.

Im April 2019 wurde der neunjährige Frankie von einem 45 Kilo schweren Mischlingshund (Amerikanische Bulldogge und Staffordshire Bullterrier) attackiert. 54 Bisswunden, die schwersten davon im Kopf- und Nacken-Bereich, habe der Junge erlitten und sei nach dem Angriff durch den Hund verblutet.

Doch am Dienstag stand nun ausgerechnet Frankies Mutter Tawney W. (31) wegen des tragischen Vorfalls vor Gericht. Das berichtet die Daily Mail. Was war geschehen?

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Unfassbar, aber wahr: Die Mutter ließ den neunjährigen Frankie alleine mit dem Hund in einem Wohnwagen zurück, um gemeinsam mit der Hundehalterin zu feiern, zu trinken und Kokain zu nehmen! Und während sich die 31-Jährige vergnügte, musste ihr Sohn in Gesellschaft von Vierbeiner Winston warten, der schon einmal ein Kind so heftig gebissen hatte, dass dieses medizinisch versorgt werden musste.

„Winston war ein extrem starker und potenziell gefährlicher Hund“, meinte Richter Robert Lindford im Prozess gegen Tawney W. und die Hundehalterin Sadie T. (29). Den Mischling mit einem neunjährigen Kind alleine zu lassen, sei „grob fahrlässig“ gewesen, der Richter nannte es den „Gipfel der Torheit“.

Hatte Frankie etwas getan, das den Hund provozierte? Zeugenberichten zufolge soll der Junge dem Hund früher an jenem Tag in die Nase gepustet haben, was das Tier „nicht mochte“. Man werde jedoch nie genau erfahren, was in dem Wohnwagen geschehen sei, so Lindford.

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Ein Urlauber hatte am Morgen nach dem Vorfall Frankies Mutter weinend „Mein Baby, mein Baby“ jammern hören. Sie hatte ihren toten Sohn und den blutverschmierten Hund in den frühen Morgenstunden gegen 4.30 Uhr entdeckt – der grausame Anblick hat bei der 31-Jährigen zu einer posttraumatischen Belastungsstörung geführt. Winston wurde nach der Tragödie von der Polizei gefangen und eingeschläfert.

Frankies Mutter und Winstons Besitzerin müssen ins Gefängnis

In Gesprächen, die die britische „Daily Mail“ außerhalb der Verhandlung mit Mitgliedern von Frankies Familie führte, kommen weitere tragische Hintergründe zum Vorschein. Demnach soll der neunjährige Junge ein Herzleiden gehabt haben und hätte keinesfalls alleine gelassen werden dürfen. Zudem sollen sich während des Hundeangriffs Frankies Großeltern in einem Wohnwagen in der Nähe aufgehalten haben, ohne etwas von dem Drama mitbekommen zu haben.

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Frankies Mutter Tawney bekannte sich der Kindesvernachlässigung schuldig und wurde zu einer zweijährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Winstons Besitzerin Sadie T.l muss für drei Jahre in Haft und darf in den nächsten zehn Jahren keine Hunde mehr halten. (at)

 
 

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