Homeoffice: Experte warnt vor Krebsgefahr – in DIESEM Raum ist es richtig gefährlich

Experten mit neuen Erkenntnissen wo man nicht Homeoffice machen sollte (Symbolbild).
Experten mit neuen Erkenntnissen wo man nicht Homeoffice machen sollte (Symbolbild).
Foto: picture alliance/KEYSTONE

Das Homeoffice entwickelt sich seit den Anfängen der Corona-Pandemie zu einem Bild der Normalität in deutschen Haushalten. Die meisten von uns arbeiten von der Küche, vom Wohnzimmer oder vom eigenen häuslichen Büroraum aus.

Doch Experten warnen nun, wo man sein persönliches Homeoffice keinesfalls einrichten sollte.

Homeoffice: Der Keller ist kein guter Ort zum Arbeiten

Das Bundesamt für Strahlenschutz warnt derzeit von einer möglichen Radonbelastung, die in Kellerräumen besonders hoch sein soll. Deshalb sollte man davon absehen, sein Homeoffice vom Keller aus durchzuführen.

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Das ist Radon:

  • Radon ist ein sehr bewegliches, radioaktives Edelgas, das man weder sehen, riechen oder schmecken kann
  • Bei seinem Zerfall sendet aus Strahlung aus
  • Atmet man dieses Gas über längeren Zeitraum in erhöhtem Maße ein, stegit das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken
  • Aus dem Untergrund von Gebäuden gelangt Radon auch in den Innenraum von Häusern
  • >>> hier findest du die Radonkarte des Bundesamtes mit der du herausfinden kannst, ob du in einem Risikogebiet wohnst

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„In Kellerräumen werden mitunter Radon-Konzentrationen erreicht, die auf Dauer gesundheitsgefährdend sind“, sagt Bernd Hoffmann, Leiter des Fachgebietes Radon beim BfS der „WirtschaftsWoche".

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Vielerorts kann das radioaktive Edelgas durch das Mauerwerk, Risse oder auch Rohrzugänge in den Keller strömen und sich dort sammeln. Die Folgen können verheerend sein.

Homeoffice: Radon kann Auslöser für Lungenkrebs sein

„Radon ist neben dem Rauchen eine der wichtigsten Ursachen für Lungenkrebs in Deutschland“, warnt Hoffmann. Wenn man wirklich vorhabe sein Homeoffice im Keller einzurichten, sollte man vorher die Radonbelastung checken.

Messungen könne man mit den unterschiedlichsten Methoden bewerkstelligen. Die gängigste sei laut Amt die Kernspurdetektoren. Die kleinen Döschen kann man sich bei einem Labor besorgen, drei Monate bis ein Jahr aufstellen und später einschicken. Kosten belaufen sich hierbei auf 30 Euro.

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Wer nicht so lange warten möchte, kann sich auch ein elektronisches Messgerät zulegen (ab 150 Euro aufwärts). Bei der Messung ist zu beachten, dass der Messwert „im Jahresdurchschnitt 300 Becquerel pro Kubikmeter Luft nicht überschreitet“, so Hoffmann.

Um den Radongehalt zu reduzieren, könne man auch Rohrzugänge und eventuelle Risse abdichten lassen. Die einfache Lüftung ist laut BfS zwar eine effektive Sofortmaßnahme, aber keine dauerhafte Lösung. (pag)