Home-Office während Corona: SO finden Unternehmen heraus, ob du blaumachst!

Verschwörungstheorien - warum sie in Krisen so viele Menschen anziehen

5G-Netze, Bill Gates, ein Laborunfall in Wuhan: Um den Ursprung von Covid-19 ranken sich zahlreiche Verschwörungstheorien. Für Experten ist das keine Überraschung. In Krisen geben sie einigen Menschen demnach zumindest ein Gefühl von Kontrolle zurück.

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Während des Home-Office lieber bei Netflix eine Serie schauen, shoppen gehen oder den Haushalt machen – klingt verlockend, ist aber gefährlich. Denn wer wegen Corona gerade im Home-Office arbeitet, hat keinen Freifahrtschein fürs Blaumachen.

Und das wollen Chefs unbedingt vermeiden. Schließlich kostet Zeit bekanntlich Geld. Deswegen greifen laut „Stern“ die Unternehmer zunehmend auf eine Methode zurück, um ihre Mitarbeiter zu kontrollieren.

No go: Während Home-Office chillen

Sie lassen sie bespitzeln! Zum Beispiel von Marcus Lentz. Er hat eine Detektei in Hanau und wird gerade während der Corona-Pandemie mit Aufträgen überhäuft. Firmenchefs wenden sich an ihn. Sie wollen wissen: Arbeitet mein Mitarbeiter auch so, wie er soll?

„Das sind immer mehr Firmen, die mit spitzem Stift in wirtschaftlich schwierigen Zeiten schauen, wen wollen wir durch diese Zeiten mitdurchnehmen? Wer ist loyal? Auf wen können wir uns wirklich verlassen?“, erklärt Lentz.

Täglich flattern 20 bis 25 neue Anfragen von Chefs bei ihm rein.

Doch blaumachen im Home-Office kann nicht so einfach nachgewiesen werden. Der Detektiv braucht eindeutige Fotos. Sie müssen zeigen, dass der beschuldigte Mitarbeiter tatsächlich weniger arbeitet, als er soll.

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Das sind die Symptome des Coronavirus:

  • Fieber (häufig)
  • trockener Husten (häufig)
  • Schnupfen (selten)
  • Kurzatmigkeit (selten)
  • Gliederschmerzen (selten)
  • Hals- und Kopfschmerzen (selten)
  • Durchfall oder Erbrechen (selten)

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Aber: Der Chef darf nicht grundlos beschatten lassen. Es musst ein begründeter Anfangsverdacht vorliegen.

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Anwalt: „Arbeitgeber macht sich strafbar“

TV-Anwalt Christopher Posch erklärt: „Das kann auch so weit gehen, dass der Arbeitgeber sich strafbar macht. Je nachdem, wie der Detektiv die Informationen beschafft. Dass er Computer anzapft, dass in der Wohnung eindringt, dass er Telefone abhört. Ich muss mir sicher sein, dass der Detektiv, dass was er rausbekommt, auch auf legale Weise herausbekommt.“

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Laut „Stern“ muss im Home-Office eins gewährleistet sein: Der Mitarbeiter muss in der gleichen Arbeitszeit gleiche Arbeit leisten. Ansonsten kann das schlimme Folgen haben… (ldi)

 
 

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