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Hochzeit: Paar darf Feier nicht wie gewünscht durchführen – dann kommt es auf DIESE völlig verrückte Idee

Hochzeiten: Interessante Fakten, die du sicher noch nicht wusstest

Diese Fakten über Hochzeiten wusstest du garantiert noch nicht.

Während der Corona-Krise können viele Pärchen ihre Hochzeit nicht so feiern, wie sie es sich eigentlich gewünscht hätten. Viele sind jedoch froh, dass es überhaupt wieder möglich ist, mehr als nur eine Handvoll Gäste einzuladen.

Bei dieser Hochzeit jedoch, wollte sich das Brautpaar nicht mit den Corona-Schutzmaßnahmen abfinden. Sie schmiedeten einen Plan, wie doch noch alle Gäste bei der Feier dabei sein konnten.

Hochzeit: Paar will mehr Gäste einladen als erlaubt – und kommt auf eine verrückte Idee

Eigentlich durften Janaganandhini Ramaswamy und Dinesh Kshatriya aus Indien nur 100 Gäste zu ihrer Feier einladen. Das hatte der Bundesstaat Tamil Nadu kurz zuvor beschlossen. Doch, wie es bei indischen Hochzeiten üblich ist, wollte das Paar deutlich mehr Freunde und Familienmitglieder bei den Feierlichkeiten dabeihaben.

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Hochzeit – das sind die beliebtesten Bräuche:

  • Brautstrauß-Werfen
  • Hochzeitstorte anschneiden
  • Tauben fliegen lassen
  • Brautentführung
  • Die Braut über die Schwelle tragen
  • Reis werfen
  • Ehegelübde vortragen
  • Glückwünsche mit Luftballons steigen lassen
  • Geldgeschenke überreichen

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Deshalb hatten sie die Idee, eine virtuelle Party neben einer privaten Feier zu schmeißen. Dafür sollte jedoch nicht nur ein einfaches Zoom- oder Skype-Treffen reichen. Die beiden beauftragten ein Startup mit dem Bau eines virtuellen Schlosses – inspiriert von der Zauberwelt von J.K. Rowlings Bestseller-Reihe Harry Potter.

Hochzeit: Paar feiert in virtuellem Schloss – DAS bieten sie ihren Gästen

In diesen virtuellen Raum lud das Brautpaar ganze 6.000 Gäste ein, die sich übers Internet einloggen konnten und als Avatare durch die Schlossmauern wanderten – quasi wie in einem Computerspiel. Drinnen konnten sich die Geladenen Musik- und Tanz-Auftritte auf Leinwänden ansehen und miteinander agieren. Das Paar gesellte sich nach einer kurzen Offlien-Feier zu den Gästen.

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Ihre eigenen Avatare hatte das Brautpaar später als NFTs verkauft. Das Kürzel steht für Non-Fungible Token, was auf Deutsch etwa nicht-austauschbare Wertmarke bedeutet. Dies ist die zweitwertvollste Kryptowährung nach dem Bitcoin. Danach seien Kopien auf einem virtuellen Marktplatz verkauft worden, zunächst noch für umgerechnet 8,80 Euro und später für das Zehnfache. (dpa/mbo)