Hamburg: Mann lässt Arbeitskollegen bei sich wohnen und verreist – als er zurückkommt, folgt der Schock

Ein Hamburger konnte nicht glauben, was ein Bekannter mit seiner Wohnung gemacht hatte (Symbolbild)
Ein Hamburger konnte nicht glauben, was ein Bekannter mit seiner Wohnung gemacht hatte (Symbolbild)
Foto: Panthermedia/Imago

Hamburg. Er wollte nett sein – doch sein Vertrauen wurde nicht belohnt: Ein Mann aus Hamburg ließ während eines Auslandsaufenthalts einen Kollegen in seiner Wohnung wohnen. Kurz vor der Rückkehr nach Deutschland sucht er jetzt eine neue Bleibe.

Timo aus Hamburg arbeitete für mehrere Monate in Portugal. Als er damals nach Lissabon aufbrach, wandte sich ein Arbeitskollege an ihn: Er brauchte dringend eine Wohnung, „da er sonst auf der Straße gelandet wäre.“ Da Timos Wohnung ohnehin für eine geraume Zeit leer gestanden hätte, ließ er den Mann darin wohnen.

Hamburg: Wohnung untervermietet – Hamburger dachte, er tue etwas Gutes

Brav fragte er vorher beim Vermieter an und schloss mit seinem Kollegen einen Untermietvertrag ab. Im Gefühl, alles geregelt und jemandem etwas Gutes getan zu haben, flog er dann nach Lissabon. Doch das böse Erwachen sollte bald kommen.

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Ein mit beiden Männern bekannter Freund von Timo kontaktierte ihn, wenige Wochen bevor der zurück nach Deutschland aufbrechen wollte. Er hatte vom Untermieter eine merkwürdige Geschichte gehört ...

Ein Freund wies ihn auf etwas Beunruhigendes hin

Timo forschte nach, kontaktierte seinen früheren Arbeitskollegen und auch seinen Vermieter. „Nun habe ich herausgefunden, dass er die Wohnung ohne mein Wissen in meinem Namen zum 1.3.2020 gekündigt hat", schreibt er fassungslos in eine Hamburger Facebook-Gruppe. „Er hat auch schon einen Mietvertrag mit dem Vermieter zum 1.3.2020 geschlossen.“

Die Kündigung der Wohnung kam natürlich nicht von Timo, war nicht mit ihm abgesprochen und ist selbstverständlich auch nicht legal. „Ich vermute, dass er einfach 'n Schreiben fertig gemacht hat und meine Unterschrift abgepauscht hat“, sagt der Betroffene.

Dreister Betrug, eiskalte Urkundenfälschung

Er legte sofort Widerspruch bei seinem Vermieter ein. Der sei allerdings Privatmann und habe wenig Lust auf Streitereien. Er habe Timo aufgefordert, dass die beiden Männer das möglichst „unter sich“ klären sollten. Auch seinen Anwalt rief Timo noch aus Portugal an – „aber die Sache scheint wohl nicht so einfach zu sein.“

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Jetzt sucht er erst einmal verzweifelt eine Not-Unterkunft in Hamburg, bis die Situation geklärt ist. Denn der „neue Mieter“ weigert sich partout, auszuziehen. Dabei steht Timo vor dem gleichen Problem, das ihn vor Monaten dazu bewogen hatte, seine Bleibe überhaupt zu vermieten: Der Hamburger Wohnungsmarkt ist gnadenlos. Und für die etwa 550 Euro, die Timo aufbringen kann, wird es fast unmöglich, so schnell eine Unterkunft zu finden.

Timo braucht kurzfristig eine Unterkunft

Wenn nicht ein kleines Wunder passiert und ein Facebook-Nutzer genau das Richtige für ihn weiß und vermitteln kann – so dass der Betrogene sich dann voll darauf konzentrieren kann, sich seine vier Wände zurück zu erkämpfen.

 
 

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