Google Maps blendet Ort in Deutschland aus: Was versteckt sich hinter dem Rätsel?

Google Maps kann dich auch navigieren. (Symbolbild)
Google Maps kann dich auch navigieren. (Symbolbild)
Foto: imago images / photothek

Google ist eine gigantisch große Datenkrake. Bei Google Maps kannst du beispielsweise Satellitenbilder finden und Straßen sowie Häuser in der Nahaufnahme begutachten. Doch bei dem Kartendienst gibt es auch den ein oder anderen ungewöhnlichen geheimen Ort.

Du wirst bei Google Maps sicher schon einmal auf verpixelte Häuser gestoßen sein. Anwohner können ihr Persönlichkeitsrecht wahrnehmen und ihre Anschrift im Google-Bild unkenntlich machen. Doch was nun verpixelt wurde, stellt ein großes Rätsel dar.

Google: Geheime Orte – DAS darfst du auf Google Maps nicht sehen

Wie das IT-Wirtschaftsmagazin „CIO“ berichtet, gibt es anscheinend skurrile und mysteriöse Orte auf der Welt. Einer davon ist die Ortsgemeinde Monzelfeld (Rheinland-Pfalz).

Denn dort sei auf einer alten Google-Karte ein Gebiet bei Monzelfeld grau zensiert worden. Auf einer neueren Karte wurde es gepixelt. Das Magazin hinterlegt Screenshots als Beweise. Diese Erkenntnis lässt Verschwörungstheoretikern natürlich viel Raum für Spekulation.

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Das ist Google Maps:

  • Google Maps ist ein Online-Kartendienst
  • Dabei kannst du die Erdoberfläche entweder als Straßenkarte oder als Luft- oder Satellitenbild ansehen
  • Am 8. Februar 2005 ging Google Maps an den Start
  • Seit 2006 gibt es auch hochauflösende Bilder von Deutschland
  • Seit 2009 gibt es bei Google Maps auch das Navigationssystem

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Ein Blogger soll sich gefragt haben, ob unter dem grauen Fleck ein Gefängnis des amerikanischen Geheimdienstes CIA verborgen liegt. Oder steht dort etwa eine Atomraketen-Abschussbasis? Will Angela Merkel dort in ihrem Ferienhaus nur ungestört Urlaub machen? Oder gleicht der Ort der legendären „Area 51“ in den USA? Sind dort Außerirdische zuhause?

„Ne, grüne Männchen sind mir in Monzelfeld bisher nicht aufgefallen“, hat der Ortsbürgermeister Martin Klassen laut „Trierischer Volksfreund“ schon 2006 berichtet. Und auch vor Ort stellt es sich als stinknormales grünes Waldgebiet heraus. Auch unter der Erde nichts Geheimnisvolles, denn ein Google-Sprecher erklärt schlicht und einfach, dass ein Kameradefekt für die Aufnahme verantwortlich war. Man wolle es so schnell wie möglich ausbessern.

Und siehe da: Heute ist von der geheimen Stelle nichts mehr im Online-Kartendienst zu sehen.

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Wenn du dich allerdings für kuriose Bilder und mysteriöse Aufnahmen interessierst, dann wirst du bei „CIO“ weiter fündig. Dort findest du noch weitere versteckte Botschaften, die der Betrachter nur aus der Luft sehen kann wie zum Beispiel Fingerabdrücke auf einer Wiese oder einen Heiratsantrag. (js)