George Floyd (†46): Afroamerikaner stirbt durch Polizeigewalt – Tote bei Protesten in den USA

Der gewaltsame Tod des Afroamerikaners George Floyd (†46) sorgt in den USA für heftige Ausschreitungen.
Der gewaltsame Tod des Afroamerikaners George Floyd (†46) sorgt in den USA für heftige Ausschreitungen.
Foto: John Minchillo/AP/dpa; Darnella Frazier/Darnella Frazier/dpa (Montage: DER WESTEN)

Minneapolis. Die Unruhen in den USA nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd gehen weiter. Zahlreiche Menschen protestieren seit mehreren Tagen und Nächten gegen Rassismus und Polizeigewalt, vielerorts eskalieren die Demonstrationen aber.

Nun ist sogar von ersten Todesopfern im Rahmen der Protestaktionen die Rede. Amerikanischen Medien zufolge wurden sowohl ein Demonstrant in Detroit als auch ein Polizist in Oakland durch Schüsse tödlich verletzt.

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Proteste nach Tod von George Floyd (†46): Zwei Personen sterben bei Demonstrationen in den USA

Am Freitagabend kamen Dutzende Demonstranten in der Nähe von Greektown, dem Unterhaltungsviertel von Detroit, zusammen. Gegen 23.30 Uhr seien Schüsse gefallen, wie Polizeisprecherin Sgt. Nicole Kirkwood im „Boston Globe“ mitteilte. Demnach soll eine Person aus einem SUV heraus Schüsse in die Demonstrantenmenge abgefeuert haben. Dabei wurde ein 19-Jähriger verletzt, im Krankenhaus konnte später nur noch sein Tod festgestellt werden.

Auch im kalifornischen Oakland kam es zu Ausschreitungen. Einem Bericht von CNN zufolge wurden zwei Polizisten der Federal Protective Services von Schüssen verletzt, einer von ihnen tödlich.

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In Oakland sollen mindestens 7.500 Personen auf den Straßen protestiert haben. Dabei soll es zu Vandalismus, Ladendiebstählen, Brandstiftung und Angriffen auf Polizeibeamte gekommen sein.

Der Fall George Floyd

Hintergrund der Demonstrationen ist der gewaltsame Tod des Afroamerikaners George Floyd am 25. Mai. Der 46-Jährige, der gebürtig aus Houston stammt, verstarb, nachdem ein Polizist aus Minneapolis sein Knie mehr als achteinhalb Minuten lang auf Floyds Hals gedrückt hatte, während dieser gefesselt am Boden lag.

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In einem Handyvideo einer Passantin ist die grausame Tat zu sehen. Floyd fleht mehrfach um Hilfe, klagt, dass er keine Luft bekomme. Doch selbst als er sein Bewusstsein verliert, behält der Polizist sein Knie noch fast drei weitere Minuten an der selben Stelle. Bei seiner Ankunft im Krankenhaus wurde Floyd für tot erklärt.

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Der Polizist befindet sich in Haft. Ihm werden Mord und Totschlag vorgeworfen. (at)

 
 

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