Garten: Paar schafft sich ein Paradies – doch DIESE Entscheidung zerstört alles

Garten: Ihr mühsamer aufgebautes Paradies soll bald zerstört werden. (Symbolbild)
Garten: Ihr mühsamer aufgebautes Paradies soll bald zerstört werden. (Symbolbild)
Foto: imago images / CHROMORANGE

Mehr als zehn Jahre hat das Paar, André M. und Susanne R., seinen Garten im brandenburgischen Fredersdorf-Vogelsdorf in ein Paradies verwandelt. Es ist ein Biotop mit einheimischen Tieren, Hunderten Sträuchern und Bäumen. Doch ihr Paradies steht nun vor dem Aus.

Garten: Paradies steht vor dem Aus

André M. und Susanne R. haben ihren rund 2000 Quadratmeter großen, gepachteten Garten längst lieb gewonnen. Über die Jahre hinweg hat das Paar Hunderte Sträucher und Bäume angepflanzt. Es ist ein Ort voller Natur, diverse Tiere, wie Insekten, Eidechsen, Füchse und sogar Wildschweine haben sich in dem Garten angesiedelt. Darüber berichtet das Nachrichtenportal „MOZ“.

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„Uns liegen der Klimaschutz und Artenvielfalt am Herzen“, erklärt Susanne R. Allerdings soll mit dem 2000 Quadratmeter großen Ort der Natur bald Schluss sein. Schließlich ist nun eine Entscheidung gefallen, die alles zerstört:

Das Garten-Paradies soll für einen geplanten Schulneubau weichen. Denn die Gemeinde will die 740 Sträucher und 100 Bäume fällen und dafür 30 Bäume und 700 Sträucher pflanzen.

Für das Paar ist diese Entscheidung ein schwerer Schlag. Es sei kurz vor dem Beschluss am 23. Juni darüber informiert worden und habe die Kündigung erhalten. Noch im Oktober 2019 hatte das Paar sich dagegen über den aktuellen Stand zum Schulneubau informiert. Da habe man ihm versichert, es müsse sich keine Sorgen um seinen Garten machen.

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Paar ist fassungslos – Nabu schaltet sich ein

Umso enttäuschter ist das Paar dagegen jetzt. Denn wie nun klar wurde, stand der Plan bereits im Oktober 2019. „Das ist sehr unehrlich“, sagt Susanne R daraufhin. Schließlich wurde dem Paar das Grundstück eigentlich unbegrenzt zur Pacht überlassen. Jetzt muss es sein Paradies bis Jahresende aufgeben und erhält dafür auch kein Gegenangebot.

Die Entscheidung der Gemeinde ärgert auch den örtlichen Nabu. Die Organisation fordert den Erhalt des Gartens in seinem jetzigen Zustand und die Sicherung durch einen städtebaulichen Vertrag.

Bürgermeister hat „keinen Handlungsspielraum“

Der Bürgermeister erklärt indes, das Paar hätte das Grundstück kaufen können, als es im November 2018 vom vorherigen Eigentümer zum Kauf angeboten worden sei. Weiterhin sagt der Bürgermeister, er habe keinen Handlungsspielraum, um private Angelegenheiten berücksichtigen zu können.

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Und auf den Einspruch des Paares vom 7. Juli meint er: „Ein persönliches Gespräch würde keine Abhilfe schaffen.“ Außerdem würden künftig neue hochwertige Lebensräume entstehen und das Landschaftsbild mit derzeit geringer ökologischer Bedeutung würde entscheidend aufgewertet, schreibt MOZ. (nk)

 
 

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