Fridays for Future ist es nicht – Jury kürt DIESEN Begriff zum Wort des Jahres

1971 wurde das erste Mal das Wort des Jahres gekürt. Fridays for Future landet 2019 auf Platz 3. (Symbolbild)
1971 wurde das erste Mal das Wort des Jahres gekürt. Fridays for Future landet 2019 auf Platz 3. (Symbolbild)
Foto: imago images / Steinach

Obwohl der Begriff „Fridays for Future“ in diesem Jahr in aller Munde ist, hat er es leider nicht geschafft. Passend an einem Freitag wurde das Wort des Jahres verkündet – doch „Fridays for Future“ ist es nicht.

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„Fridays for Future landet auf Platz 3

Jedes Jahr küren Sprachwissenschaftler das Wort des Jahres. Begriffe oder Sätze, die in den letzten Monaten das wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Leben geprägt haben, werden ausgesucht. Ein heißer Favorit war der Slogan der aktuellen Klima-Demos „Fridays for Future“ („Freitage für die Zukunft“).

Doch dieser Begriff landete nur auf Platz 3. Der Anglizismus „Fridays for Future steht für Kinder und Jugendliche, die freitags auf die Straße gehen, um zu demonstrieren. Die Vorreiterin dieser Bewegung ist die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg.

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Wort des Jahres der letzten zehn Jahre

  • 2018: „Heißzeit“
  • 2017: „Jamaika-Aus“
  • 2016: „postfaktisch“
  • 2015: „Flüchtlinge“
  • 2014: „Lichtgrenze“
  • 2013: „GroKo“
  • 2012: „Rettungsroutine“
  • 2011: „Stresstest“
  • 2010: „Wutbürger“
  • 2009: „Abwrackprämie“

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Platz 2: „Rollerchaos

Auch E-Scooter überschwemmten 2019 das Land. Deshalb landete der Begriff „Rollerchaos“ auf Platz 2 beim Wort des Jahres. Der Begriff steht dafür, dass die Roller oft einfach irgendwo rücksichtslos abgestellt werden.

Das Jugendwort des Jahres ( 2008 bis 2018)

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Das ist das Wort des Jahres

Auf Platz 1 landete ein von der SPD-geprägtes Wort – „Respektrente“. Die Jury der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) entschied am Freitag in Wiesbaden, dass die „Respektrente“ unser Leben auf eine besondere Weise bestimmt hat.

Der Begriff steht für die Einführung einer Grundrente für Menschen in Deutschland, die eine sehr kleine Rente bekommen, obwohl sie Jahre lang geschuftet haben.

Seit 1977 wird alle zwölf Monate das Wort des Jahres gekürt. 1971 wurde das erste Mal ein Wort gekürt. Damals war es der Begriff „aufmüpfig“. Nicht die Häufigkeit, sondern die Bekanntheit und Wichtigkeit sind das Auswahl-Kriterium.

Die Top Ten aus 2019:

  1. „Respektrente“
  2. „Rollerchaos“
  3. „Fridays for Future“
  4. „Schaulästige“
  5. „Donut-Effekt“
  6. „brexitmüde“
  7. „gegengoogeln“
  8. „Bienensterben“
  9. „Oligarchennichte“
  10. „Geordnete-Rückkehr-Gesetz“

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Seit 2008 wird auch das Jugendwort des Jahres gekürt, 2019 allerdings nicht. Die Verlagsleitung von Langenscheidt wählt es aus. Im letzten Jahr war „Ehrenmann“ bzw. „Ehrenfrau“ das Jugendwort des Jahres. Es beschreibt einen besonders freundlichen und hilfsbereiten Menschen.

 
 

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