Fridays for Future-Aktivistin ätzt gegen Siemens-Chef: „Diese Entscheidung ist...“

„Fridays for Future“-Sprecherin Luisa Neubauer schießt scharf gegen Siemens. (Archivbild)
„Fridays for Future“-Sprecherin Luisa Neubauer schießt scharf gegen Siemens. (Archivbild)
Foto: imago images/Mauersberger

Damit hat er die Wut von „Fridays for Future“ endgültig auf sich gezogen!

Trotz großem Druck durch die „Fridays for Future“-Bewegung um Luisa Neubauer hat Siemens-Chef Joe Kaeser die Beteiligung des Konzerns an einem Kohleförderprojekt in Australien besiegelt.

„Fridays for Future“: So heftig reagiert Luisa Neubauer

Als Reaktion auf die Entscheidung hat „Fridays for Future“ ab Montag mehrere Proteste vor Siemens-Sitzen angekündigt.

Doch das ist nicht alles: „Fridays for Future“-Sprecherin Neubauer macht Konzernboss Kaeser jetzt in aller Öffentlichkeit schwere Vorwürfe.

Die Entscheidung, am Vertrag festzuhalten, sei ein „unentschuldbarer Fehler“, sagte sie gegenüber der dpa.

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Siemens-Chef trifft „historische Fehlentscheidung“

Auf Twitter stellt die 23-Jährige außerdem fest: „Herr Kaeser hat sich gegen das Pariser Abkommen, gegen die Betroffenen aus aller Welt, gegen zukünftige Generationen & nicht zuletzt gegen die Klimaschutz-Reputation von Siemens entschieden.“ Ihrer Meinung nach hat Kaeser „eine historische Fehlentscheidung“ getroffen.

Der 62-Jährige hatte am Sonntag ebenfalls via Twitter verkündet, dass der Konzern an der Lieferung für die Zugsignalanlage für das umstrittene Kohlebergwerk an der Carmichael-Mine im Bundesstaat Queensland festhalten werde – aufgrund vertraglicher Verpflichtungen.

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Klimaschützer warnen davor, dass die Kohlverbrennung die Klimaerwärmung verschlimmern werde, außerdem seien zahlreiche Tierarten in Australien dadurch bedroht. (dpa, kv)

 
 

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