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Fressnapf-Boom wegen Coronakrise! Konzern geht drastischen Schritt

Diese Branchen profitieren in der Corona-Krise!

Obwohl viele Unternehmen durch die Corona-Pandemie finanziell betroffen sind, ging es bei vielen anderen Firmen rasant bergauf. Folgende Branchen sind Pandemie-Gewinner ...

Während der Coronakrise hat der Heimtierbedarf zugenommen, da sich mehr Menschen ein Haustier zugelegt haben. Davon profitiert auch der Marktführer Fressnapf.

Diese Marktposition will Fressnapf nun ausbauen. Und dafür hat der Konzern nun auch eine Strategie.

Heimtierbedarf Fressnapf will 400 neue Läden eröffnen

In den nächsten drei Jahren sollen europaweit rund 400 neue Läden eröffnen. Außerdem will die Kette ihr Online-Standbein weiter stärken.

Im vergangenen Jahr erzielte Fressnapf das größte Umsatzwachstum der Firmengeschichte. Europaweit steigerte das Unternehmen seinen Umsatz um 19,8 Prozent auf 3,17 Milliarden Euro. Damit wuchs der Konzern eigenen Schätzungen zufolge fast drei Mal schneller als der Markt. In Deutschland stiegen die Umsätze um 15,4 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro.

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Dieses Jahr wird kein großer Umsatzsprung erwartet bei Fressnapf

Für das laufende Jahr erwartet der Fressnapf-Chef allerdings keinen derartigen Umsatzsprung mehr. „Das Riesenwachstum der letzten zwei Jahre wird natürlich nicht so weitergehen. Die Kunden schaffen sich nicht jedes Jahr neue Tiere an“, sagte Fressnapf-Gründer und -Eigentümer, Torsten Toeller. Aber Fressnapf werde auf Wachstumskurs bleiben.

Eine deutlich größere Rolle als bisher soll bei Fressnapf in Zukunft das Online-Geschäft spielen. Im vergangenen Jahr steigerte der Konzern die Umsätze im E-Commerce bereits um 54 Prozent auf 245 Millionen Euro. Dennoch blieb im E-Commerce der Abstand zum Wettbewerber Zooplus beträchtlich. Der reine Online-Händler hat für 2021 Umsätze von gut 2 Milliarden Euro prognostiziert.

Online-Angebot soll ausgebaut werden

Doch will Toeller hier weiter Gas geben: „Wir wollen weiter im E-Commerce beschleunigen“, kündigte er an. Chancen sieht Toeller für Fressnapf vor allem in der Verknüpfung von Online- und Offline-Angeboten.

Bei der auch beim Heimtierbedarf drohenden Preiserhöhungswelle will Fressnapf Toeller zufolge zurückhaltend agieren. „Wir wollen die Preiserhöhungen nicht eins zu eins weiter geben“, kündigte er an.

Inwiefern sich das äußern wird, ist allerdings noch nicht klar. (fb/dpa)