Frau hat zwei Vaginas – dann erlebt sie DAS medizinische Wunder

Eine Frau hat zwei Vaginas. Doch dass ist nicht das einzige Phänomen. (Symbolbild)
Eine Frau hat zwei Vaginas. Doch dass ist nicht das einzige Phänomen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Westend61

Einer Frau aus Großbritannien passierte aus medizinischer Sicht beinahe Unglaubliches.

Eine 36-jährige Britin wurde mit zwei Vaginas geboren, was an sich schon eine Seltenheit darstellt. Doch ihr wird eine schlimme Krankheit diagnostiziert. Die Ärzte sagten ihr, dass sie keine Kinder bekommen könne.

Doch dann passierte Unglaubliches. 2010 wurde die Frau schwanger. Die Ärzte hatten nämlich etwas Wichtiges übersehen. Über den Fall berichtete die britische „Mirror“.

Frau hat nicht nur zwei Vaginas

Was den Ärzten bei ihren Scans offenbar entgangen war: Die 36-Jährige besaß nicht nur zwei Vaginas, sondern auch zwei Gebärmutterhälse und zwei Gebärmütter.

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2008 stellten die Ärzte bei der Frau Gebärmutterfibrome fest. Sie sei „grundsätzlich unfruchtbar“, wie die Ärzte ihr mitteilten. Ein herber Schlag für die damals 25-Jährige. Doch nur zwei Jahre später geschah das Wunder, welches auch die Ärzte vor ein Rätsel stellte.

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Denn sie wussten nichts von der doppelten Gebärmutter und vermuteten eine Bauchhöhlenschwangerschaft. Zu diesem Zeitpunkt ahnte auch die Britin selbst nichts von ihrer zweiten Gebärmutter. Auch bei den medizinischen Scans habe es immer wieder Probleme gegeben, da niemand eine zweite Gebärmutter auch nur vermutet hätte.

Zweite Gebärmutter erst Jahre später festgestellt

„Manchmal scannten sie die falsche Gebärmutter, ich hatte 20 Scans und niemand wies darauf hin, dass ich eine doppelte Gebärmutter hatte - weil es so selten ist, dass sie nicht darauf achteten“, erzählte die Frau. Auf einigen Kontrollterminen sei das Baby nicht einmal auf dem Monitor zu sehen gewesen, weswegen die Ärzte die Vermutung hatten, die Myome würden das Kind verdecken.

Über der gesamten Schwangerschaft stand ein großes Fragezeichen.

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Doch der Bauch der Britin hörte nicht auf zu wachsen. Wenige Monate später hielt die Frau tatsächlich ihr Baby in den Armen. „Der Tag, an welchem meine Tochter geboren wurde, war ein Wunder, denn während der Schwangerschaft fühlte es sich nicht echt an“, erzählt sie dem „Mirror“.

Erst im Jahr 2015, also ganze fünf Jahre nach der Geburt ihrer Tochter, stellen die Mediziner die zweite Gebärmutter bei der Frau fest. Diese seltene Anomalie wird Uterus Didelphys genannt. Dabei wachsen zwei kleinere Röhren in einem weiblichen Fötus nicht zu einer einzigen Gebärmutter zusammen, sondern bleiben als zwei getrennte Strukturen erhalten.

Frau setzt sich für Aufklärungsarbeit ein

Mit der Feststellung endete die Krankengeschichte der Frau allerdings nicht. 2017 erlitt sie eine Fehlgeburt. Aufgrund einer schweren Erkrankung im Gebärmuttergewebe musste sie eine Abtreibung vornehmen.

Aus ihrer eigenen Krankengeschichte zwischen Glück und Tragik zieht die 36-Jährige nun ihren eigenen Antrieb. Sie engagiert sich in ihrem Heimatland Ghana, wo gynäkologische Themen noch immer ein Tabu seien. (dav)

 
 

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