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Frankreich: Erneute Bomben-Drohung – Schloss von Versailles geräumt

In Frankreich musste am Dienstag (17. Oktober) das Schloss Versailles erneut geräumt werden. Grund dafür war eine Bombendrohung.

Das Schloss Versailles musste erneut geräumt werden, nachdem es eine Bombendrohung gab.
u00a9 imago/ZUMA Press

Kleinkinder bei Messerangriff im französischen Annecy verletzt

Bei einem Messerangriff in der französischen Stadt Annecy hat ein Mann sechs Menschen verletzt, darunter vier Kleinkinder. Mindestens drei Opfer, zwei Kinder und ein älterer Mann, befinden sich in kritischem Zustand.

In Frankreich überschlagen sich gerade die Ereignisse rund um das Schloss Versailles. Die beliebte Touristen-Attraktion ist zuletzt am Samstag (14. Oktober) wegen einer Bombendrohung evakuiert worden. Nach einer anonymen Drohung sprach die französische Regierung von Terrorgefahr. Am Abend konnte aber bereits Entwarnung gegeben werden, wir berichteten darüber (hier).

Jetzt kam es zu einer weiteren Bombendrohung am Schloss Versailles, sodass das Schloss aus Sicherheitsgründen erneut evakuiert und geschlossen werden musste.

Frankreich: Schloss Versailles evakuiert!

„Das Schloss wird aus Sicherheitsgründen evakuiert und bleibt heute geschlossen“, teilte die Schloss-Verwaltung am Dienstag (17. Oktober) auf der Kommunikationsplattform „X“ mit. Aus französischen Polizeikreisen heißt es, dass „Sprengstoff-Experten im Einsatz sind“.

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Eingegangen war die Warnung auf der Website des Innenministeriums. Dort wurde ein „Chat-Dialog mit einem Polizisten“ angeboten. Aus Ermittlerkreisen heißt es, dass die Warnung „ernst genommen“ werde. Nach Informationen des Bildungsministeriums hatte es allein in französischen Schulen seit Anfang des Jahres 168 Bombenwarnungen gegeben.

Frankreich: Unklar, wie viele Menschen betroffen waren

Die meisten Besucher haben das weitläufige Schloss Versailles am bereits am frühen Nachmittag verlassen. Zunächst gab es keine Angaben, wie viele Menschen von der Evakuierung betroffen waren. Nach Angaben der Pressestelle gibt es in dieser Zeit des Jahres aber üblicherweise zwischen 10.000 und 15.000 Besucher täglich.


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Frankreich hatte nach einem tödlichen Messerangriff eines radikalisierten 20-Jährigen auf einen Lehrer am Freitag (13. Oktober) im nordfranzösischen Arras die höchste von drei Alarmstufen ausgerufen. Am Montagabend (16. Oktober) kam es dann in Brüssel zu einem weiteren Anschlag. Dort erschoss ein 45-jähriger Dschihadist zwei schwedische Fußballfans.

Daraufhin verstärkte Frankreich die Kontrollen an der Grenze zu Belgien, wie Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin mitteilte.