Frankfurt: Junge (†8) vor ICE geschubst – darum wird der Täter nicht angeklagt

Frankfurt: Tödlicher Gleis-Stoß am Hauptbahnhof

Am Frankfurter Hauptbahnhof hat ein Mann (40) einen 8-jährigen Jungen und seine Mutter auf die Gleise vor einen heranfahrenden Zug gestoßen. Die Mutter konnte sich retten, der Bub erlag seinen Verletzungen.

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Anfang 2020 beginnt der Prozess einer schrecklichen Tat in Frankfurt, die ganz Deutschland erschütterte: Am 29. Juli schubste ein Eritreer (40) einen Jungen (†8) auf die Gleise am Hauptbahnhof Frankfurt vor einen einfahrenden ICE. Der Junge starb. Doch der Täter wird vor dem Gericht in Frankfurt nicht angeklagt, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“.

Der Grund: Schuldunfähig und psychisch krank soll der Tatverdächtige aus Frankfurt sein. Deshalb wird keine Anklage erhoben, sondern ein Antrag für die Unterbringung in einer Psychiatrie gestellt. Schon bald soll es laut Staatsanwaltschaft einen Verfahrensabschluss geben.

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Schubser suchte gezielt Personen am Hauptbahnhof Frankfurt aus

Doch warum schubste der Mann den kleinen Jungen vor den Zug? Diese Frage soll im Prozess geklärt werden. Der 40-Jährige, der zuletzt in der Schweiz lebte, soll aus einer Psychose herausgehandelt haben. Das soll geprüft werden.

An dem Montagmorgen soll er an Gleis 7 gezielt eine schwache Person ausgesucht haben. Videoaufnahmen hielten den Vorfall fest. Er versteckte sich erst hinter einer Säule am Hauptbahnhof Frankfurt und griff dann an. Er stieß den Jungen, seine Mutter sowie eine ältere Frau auf die Gleise.

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Mord in Frankfurt: Anwalt will Gutachten erstellen lassen

Ulrich Warncke, der Anwalt der Familie des getöteten Jungen, will das psychiatrische Gutachten genau prüfen. Er will herausfinden, „ob die Tat tatsächlich im Zusammenhang mit einer psychischen Erkrankung zu sehen ist.“ Gibt es Zweifel, wird er ein eigenes Gutachten beantragen.

Schon vor der Tat und auch während der Festnahme in Frankfurt gab es Anzeichen einer psychischen Erkrankung. Der Mann soll verwirrt gewirkt haben. Das erstellte Gutachten bescheinigt, dass der Mörder an einer psychischen Erkrankung leidet. Sollte dies vor Gericht ebenfalls so festgestellt werden, wird er nicht zu einer Haftstrafe verurteilt. Er wird dann in einer Psychiatrie untergebracht, schreibt die „FAZ“.

Wie Psycho-Täter, wie der Mörder aus Frankfurt ticken, erfährst du von einem Gerichtspsychiater hier <<<<

 
 

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