Flughafen Frankfurt: Zoll öffnet verdächtiges Paket – dann wird es haarig für die Beamten

Flughafen Frankfurt: Den Zollbeamten fielen zwei verdächtige Pakete in die Hände.
Flughafen Frankfurt: Den Zollbeamten fielen zwei verdächtige Pakete in die Hände.
Foto: Hauptzollamt Frankfurt am Main (Montage: DER WESTEN)

Frankfurt. Da staunten die Zollbeamten am Flughafen Frankfurt nicht schlecht!

Zwei Pakete aus Taiwan waren ihnen am 3. Februar in die Hände gegangen. Die Fracht sollte an eine Firma in Hamburg gehen. Als die Beamten die Pakete öffneten, fanden sie 240 (!) hochwertige Haarbürsten – allesamt illegale Produktkopien!

Flughafen Frankfurt:

Die illegal nach Deutschlang gebrachten Bürsten trugen das Logo der Marke „Hercules Sägemann“. Die kopierten Produkte wurden von den Zollbeamten als schutzrechtsverletzend eingestuft und aus dem Verkehr gezogen. Doch dem Originalhersteller ging das nicht weit genug: Auf seinen Antrag hin wurden die 240 Abklatsch-Bürsten vernichtet.

„Von Marken- und Produktpiraterie sind weltweit viele Branchen betroffen“, so Christine Straß, Pressesprecherin des Hauptzollamts in Frankfurt am Main. Gerade bei Produkten des täglichen Bedarfs seien sie enorm verbreitet. „Die Bandbreite der Plagiate reicht von Autoersatzteilen über Körperpflegeprodukte bis hin zu Gartenzwergen.“

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Wie das Hauptzollamt mitteilte, wurden im Jahr 2018 allein 521.911 Plagiate beschlagnahmt. Sie wurden zu 85 Prozent aus China eingeführt und sollen einen Gesamtwarenwert von rund 25,7 Millionen Euro haben. Dabei handelte es sich um eine ganze Bandbreite von Nachahmer-Produkten: Neben Uhren, Kleidung, Handys und Computerzubehör ist auch von Fällen kopierter Tabletten und Ampullen die Rede. (at)

 
 

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