Flughafen Frankfurt: Passagier ist wütend und will nur noch eins wissen – „Wieso schafft ihr es nicht ...?“

Am Flughafen Frankfurt regte sich ein Passagier am Gepäckband auf. (Symbolbild)
Am Flughafen Frankfurt regte sich ein Passagier am Gepäckband auf. (Symbolbild)
Foto: imago images

Frankfurt. Der Flughafen Frankfurt nimmt nach dem Corona-Lockdown wieder den Betrieb auf. Allerdings noch mit einigen Einschränkungen. So ist aufgrund des geringeren Passagieraufkommens lediglich das Terminal 1 für Ankünfte und Abflüge geöffnet.

Genau dieses gesunkene Passagieraufkommen am Flughafen Frankfurt sorgt bei einem Passagier jedoch für Verwunderung. Er fragt sich, warum ein bestimmter Ablauf dennoch so viel Zeit in Anspruch nimmt.

Flughafen Frankfurt: Passagier verwundert über Corona-Maßnahme

Langsam, ganz langsam rollt er wieder an, der Flugverkehr. Die ersten Touristen sind nach Griechenland, Mallorca oder Italien geflogen. Die Auslastung an den Flughäfen entspricht aber natürlich noch lange nicht den Menschenmassen, die es vor der Corona-Pandemie einmal waren. In den Terminal-Hallen ist das Aufkommen dementsprechend vergleichsweise überschaubar.

Wer aktuell am Flughafen Frankfurt abfliegt oder landet, merkt schon sehr schnell, dass sich hier in den vergangenen Monaten einiges verändert hat. Menschen tragen einen Mund-Nasen-Schutz, überall finden sich Hinweise auf Hygieneregeln und auch die Shopping- und Gastronomie-Angebote sind noch limitiert.

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Das ist der Flughafen Frankfurt:

  • größter deutscher und viertgrößter europäischer Verkehrsflughafen
  • 2019 wurden gab es insgesamt 70,5 Millionen Passagiere
  • zum Vergleich: 1950 waren es gerade einmal weniger als 200.000
  • eröffnet am 8. Juli 1936
  • rund 81.000 Menschen arbeiten am Flughafen

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Zumindest das Fliegen ist hier als Privatperson jedoch seit einigen Wochen wieder möglich. Dabei hat ein Passagier jedoch ein weniger schönes Erlebnis gemacht. Das bezog sich nicht auf den Flug selbst, sondern die anschließende Gepäckausgabe.

„Warum schafft ihr es nicht...?!“

Auf der Facebook-Seite des Flughafen Frankfurts schreibt der Mann: „Warum schafft ihr es nicht mal bei der aktuellen niedrigen Auslastung, einen Koffer in unter 45 Minuten auszuliefern?!“

Trotz des gesunkenen Passagieraufkommens musste der Mann offenbar noch eine ganze Weile am Gepäckband stehen, bis er seine Reise fortsetzen konnte.

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Beim Flughafen hat man Verständnis für die Wut des Mannes. Auf seine Frage antwortet ein Kundenbetreuer, dass lange Wartezeiten „natürlich immer ärgerlich“ seien, man aber bemüht sei, die „Prozesse so reibungslos und effizient wie möglich zu gestalten.“ Die Rückmeldung des Passagiers sei intern weitergeleitet worden.

Das könnte für längere Wartezeiten sorgen

Eine mögliche Erklärung für die Wartezeit bei der Gepäckausgabe könnte jedoch auch mit der Fluggesellschaft zu tun haben, mit der der Mann unterwegs war. Wegen der Corona-Pandemie haben einige Anbieter hier nämlich Sonderregeln für das Gepäck eingeführt.

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Wie bereits berichtet, hatte unter anderem Eurowings die Möglichkeit gestrichen, ein zweites Handgepäck-Stück mit an Bord des Flugzeugs zu nehmen. Diese werden vor Ort kostenfrei eingecheckt. Auch bei Condor gibt es eine ähnliche Regelung.

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Das könnte also auch bei weniger Passagieren zu mehr Gepäck führen, als sonst bei der geringen Auslastung anfallen würde.

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Am Flughafen München sorgte ein anderer Gast für eine Ausnahmesituation. Weil mitten am Airport ein herrenloser Koffer gefunden wurde, wurde die Bundespolizei hinzugezogen. Als die Beamten den Koffer schließlich öffneten, konnten sie es nicht fassen. Denn was dort auf dem Zettel stand, macht sprachlos. Hier mehr >>> (dav)

 
 

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