Flughafen Frankfurt: Mann sitzt schon im Flieger, da rückt die Polizei an – Grund ist der Inhalt seines Koffers

Frankfurt Flughafen: Als ein Flieger gerade starten will muss die Polizei eingreifen. Grund dafür ist der Inhalt SEINES Koffers. (Symbolbild)
Frankfurt Flughafen: Als ein Flieger gerade starten will muss die Polizei eingreifen. Grund dafür ist der Inhalt SEINES Koffers. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Frank Sorge

Am Flughafen Frankfurt finden seit einiger Zeit deutlich weniger Flüge statt als gewöhnlich. Das eingeschränkte Flugaufkommen aufgrund der weltweiten Covid-19 Pandemie sorgt am Frankfurter Flughafen für wenig Aufregung.

Das könnte man zumindest vermuten – doch erst im Dezember sorgte ein Sondereinsatz des Frankfurter Hauptzollamt am Flughafen Frankfurt für jede Menge Wirbel.

Wie die Polizei verkündet, kann aus ermittlungstaktischen Gründen erst jetzt darüber berichtet werden.

Flughafen Frankfurt: Flieger will gerade starten – dann muss Polizei eingreifen

Dass diese Sonderkontrolle ein so riesiger Erfolg wird, hätten die Beamten vom Hauptzollamt Frankfurt wohl selbst nicht gedacht. Doch scheinbar eignet sich gerade der geringe Flugverkehr optimal für das Schmuggeln hoher Geldsummen.

Das dachte sich zumindest DIESER Mann – doch damit lag er eindeutig falsch.

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Das ist der Flughafen Frankfurt:

  • wurde am 8. Juli 1936 eröffnet
  • ist der größte deutsche Verkehrsflughafen
  • war 2019 mit 70,6 Mio Fluggästen der viertgrößte europäische Flughafen
  • Betreiber des Flughafens ist die Fraport AG
  • hat derzeit zwei Terminals, der Dritte ist im Bau

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Vom 08. bis 10. Dezember 2020 wurde durch das Hauptzollamt Frankfurt am Main am Frankfurter Flughafen eine dreitägige Schwerpunktkontrolle des grenzüberschreitenden Barmittelverkehrs durchgeführt.

Diese diente hauptsächlich zur Bekämpfung von internationalen Geldwäschen und Terrorismusfinanzierungen. Am Frankfurter Flughafen wurden dazu extra zusätzliche Kontrollstellen an Terminal 1 eingerichtet.

Ein besonderer Fall ereignete sich bei einem 59-jährigen Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit, der sich gerade auf der Ausreise befand.

Der Mann saß bereits in einem Flugzeug, welches in Kürze starten sollte. Dann mussten die Zollbeamten plötzlich eingreifen und den 59-Jährigen wieder aus dem Flugzeug herausleiten.

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Wie die Polizei berichtet, transportierte der Mann satte 800.000 Euro mit sich, die er im Reisegepäck zwischen seiner Bekleidung lagerte.

Flughafen Frankfurt: Knapp 1,2 Millionen Euro werden außerdem sichergestellt

Was der 59-Jährige mit dem Geld anstellen wollte, teilt die Polizei bislang nicht mit. Allerdings hat er sich hierbei einer schweren Straftat unterzogen.

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So sind Reisende, die bei der Ein- und Ausreise in oder aus der Europäischen Union Bargeld im Wert von 10.000 Euro oder mehr mit sich führen, dazu verpflichtet, diese schriftlich beim Zoll anzumelden.

Verstöße gegen die Anmeldepflicht können mit einem Bußgeld in Höhe von einer Millionen Euro geahndet werden.

Es könnte also teuer für den Mann werden. Doch mit seiner Straftat blieb er nicht allein.

Bei dem Sondereinsatz kontrollierte die über 30 Zollbeamten mit zwei Bargeldspürhunden über 2.700 Personen und Gepäckstücke.

Dabei wurden insgesamt 26 illegale Schmuggelversuche aufgedeckt. Rund 1,2 Millionen Euro hat die Polizei dabei sichergestellt. (dpa/mkx)

 
 

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