Flughafen Frankfurt: Schlimme Prognose für Urlauber – „Sommer-Peaks kommen noch“

Kreuzfahrten: Urlaub auf hoher See

Kreuzfahrten: Urlaub auf hoher See

Von Jahr zu Jahr stechen mehr Touristen in See. Kreuzfahrten werden weltweit immer beliebter. Auch immer mehr Deutsche machen Urlaub auf hoher See.

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Üble Prognose für den Flughafen Frankfurt!

Wer in diesen Tagen entspannt in den Urlaub fliegen will, dem wird oft schon am Flughafen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Entspannen ist hier nicht drin. Stattdessen: Stress pur. So auch am Flughafen Frankfurt.

Flughafen Frankfurt: Hiobsbotschaft für Passagiere

An den deutschen Flughäfen knirscht es gewaltig: Personal-Mangel, gestrichene Flüge, ellenlange Warteschlagen – Chaos hoch zehn! Jetzt folgt die nächste Hiobsbotschaft.

Die Abfertigungsprobleme am größten deutschen Flughafen in Frankfurt werden nach Einschätzung des Betreibers noch mehrere Monate anhalten. Noch zwei bis drei Monate werde man sich auf dem aktuellen Niveau bewegen. „Auch Flüge werden weiterhin gestrichen werden müssen“, sagte Fraport-Vorstandschef Stefan Schulte am Dienstag (5. Juli).

„Die Sommer-Peaks kommen noch“, erklärte er mit Blick auf den Ferien-Beginn in Hessen und Rheinland-Pfalz am 23. Juli.

In Kooperation mit dem Hauptkunden Lufthansa sind für die Monate Juli und August bereits mehrere hundert Flüge gestrichen worden, die maximale Stundenkapazität des Flughafens wurde um zehn auf 94 Flugbewegungen pro Stunde abgesenkt. Alles notwendig, um das System stabil zu halten, wie Schulte betont.

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Flughafen Frankfurt möchte sich entschuldigen

Unpünktlichkeit, lange Wartezeiten beim Gepäck: Für diese Unannehmlichkeiten will sich Schulte bei den Passagieren entschuldigen. Aber ob die das milde stimmt? Wer in Frankfurt seine Reise beendet, muss schon mal gut und gerne zwei Stunden auf die Koffer warten. Vergleichsweise problemlos verliefen die Passagierkontrollen.

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Schulte räumt ein: „Wir haben die Entwicklung im Laufe der Corona-Krise falsch eingeschätzt!“ Die Abwanderung vom Beschäftigten mit niedrigen Einkommen habe man aber selbst mit aufgestocktem Kurzarbeitergeld nicht verhindern können, weil diese Menschen auch auf die Schichtzulagen angewiesen seien. Sie hätten sich in anderen Branchen Jobs gesucht.

Fraport hat seit dem Spätsommer 2021 fast 1.000 Leute wieder neu eingestellt. Es besteht aber weiterhin noch enormer Bedarf am Flughafen Frankfurt. (cf mit dpa)