Flüchtling lebt auf engstem Raum in Unterkunft – dann trifft er eine tödliche Entscheidung

Ein Flüchtling ist in Österreich gestorben - offenbar an Unterkühlung.
Ein Flüchtling ist in Österreich gestorben - offenbar an Unterkühlung.
Foto: dpa

Asylverfahren können sich quälend lange ziehen. In Deutschland ebenso wie auch in Österreich: Dort endete die Geschichte eines jungen Asylbewerbers nun tragisch.

Laut einem Bericht der österreichischen Tageszeitung „Heute“ hatte sich der 36-jährige Iraker Irfan A. seit fünf Jahren in Wien aufgehalten, wartete auf eine Entscheidung seines Asylantrags. Jetzt ist er tot - der Mann erfror.

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Flüchtling stirbt auf der Straße

Laut dem Bericht hatte Irfan A. zuletzt in einer Flüchtlingsunterkunft in Wien gelebt, zusammen mit fünf anderen Männern unterschiedlicher Nationalität auf engstem Raum.

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A. verließ demnach die Unterkunft, weil er die Situation nicht mehr ertrug, verbrachte einige Tage bei Freunden und landete schließlich auf der Straße. Dort starb er wohl an Unterkühlung. Am 18. Dezember wurde er auf dem Brunnenmarkt im Stadtteil Ottakring tot aufgefunden.

Politiker fordert Umdenken: „Ohne Perspektive“

Die Wiener Polizei ermittelt derzeit noch, geht einem Bericht des österreichischen Rundfunksenders ORF zufolge aber davon aus, dass der Mann ohne Fremdeinwirkung gestorben sei. Demnach spreche viel für ein „Unfallgeschehen“, die Todesursache sei aber noch nicht endgültig geklärt.

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Der Wiener SPÖ-Politiker Omar Al-Rawi fordert nun die Behörden auf, aktiv zu werden. Derart lange Verfahrenszeiträume seien eine „Katastrophe“, zitiert ihn „Heute“. Die Menschen blieben „ohne Perspektive in der Grundversorgung hängen“. (pen)

 
 

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