FFP2-Maske zum Schutz vor Corona auch an der frischen Luft tragen? Experte spricht Klartext

Ein Experte verrät, ob der Schutz vor Corona auch im Freien notwendig ist.
Ein Experte verrät, ob der Schutz vor Corona auch im Freien notwendig ist.
Foto: IMAGO / Robert Poorten

Seit Wochen müssen die sogenannten FFP2-Masken in allen geschlossenen Gebäuden und auch in öffentlichen Verkehrsmittel getragen werden.

Menschen, die bei dem Infektionsschutz noch einen Schritt weitergehen, tragen die FFP2-Masken sogar draußen. Doch ist das wirklich notwendig? Ein Experte gibt seine Einschätzung.

FFP2-Masken als Schutz vor Aerosolen

Seitdem weltweiten Ausbruch des Corona-Virus wissen Virologen, dass die Ansteckung hauptsächlich über sogenannte Aerosole verläuft. Die kleinen Partikel werden von Infizierten ausgestoßen und formieren sich zu einer Wolke. Beim Einatmen wird das Virus somit an den Nächsten übertragen.

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Das ist die Corona-Pandemie:

  • bezeichnet den weltweiten Ausbruch der Atemwegserkrankung Covid-19
  • der erste Ausbruch wurde am 31. Dezember 2019 in Wuhan/China bestätigt
  • am 11. März 2020 erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Epidemie zur weltweiten Pandemie
  • bisher sind über 200 Länder betroffen, es gibt weltweit über 67 Millionen bestätigte Fälle
  • rund 1,54 Millionen Menschen sind weltweit an dem Coronavirus gestorben

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Nach mehreren Tests waren sich die Experten einig, dass Aerosole vor allem drinnen gefährlich werden können. Dort können die Moleküle nicht so schnell verfliegen. Aber wie sieht es draußen aus?

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Auf großen Flächen oder in Parks tragen einige Menschen weiterhin ihre Maske über Mund und Nase. Der ehemalige Präsident der Internationalen Gesellschaft für Aerosole in der Medizin, Gerhard Scheuch gibt Entwarnung. Aktivitäten an der frischen Luft, wie zum Beispiel Spazieren oder Joggen bringen kaum Ansteckungsrisiken mit sich.

Darauf solltest du trotzdem achten

„Im Freien finden so gut wie keine Infektionen durch Aerosolpartikel statt“, bestätigt Scheuch. Dem Experten zufolge, würden die Viren, die man im Vorbeigehen einatmen könnte, nicht für eine Infektion mit Corona ausreichen.

Laut „Augsburger Allgemeine“ ist dennoch Vorsicht geboten, vor allem wenn größere Gruppen unterwegs sind und die Einhaltung des Sicherheitsabstands gefährdet ist. Ansonsten sei es jedem selbst überlassen die FFP2-Maske über die allgemeine Pflicht hinaus zu tragen.

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Unter anderem das Robert-Koch-Institut warnt allerdings vor einem übermäßigen Maskengebrauch. Die Mund-Nasen-Bedeckung zu lang zutragen, kann den Schutz auflösen, weil die feuchte Ausatemluft die Wirksamkeit der FFP2-Masken vermindert. „Eine durchfeuchtete Maske sollte abgenommen und gewechselt werden“, raten die Virologen. (neb)

 
 

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