Facebook: Irre Meldung verwirrt Nutzer – „Gerichtsverfahren gegen dich“

Facebook: Ein Kettenbrief ist im Umlauf. (Symbolfoto)
Facebook: Ein Kettenbrief ist im Umlauf. (Symbolfoto)
Foto: imago images / ZUMA Press

Kettenbriefe kennst du vielleicht noch von früher aus der Schule – damals wurde per Post dazu aufgefordert, ein Brief mit bestimmtem Inhalt an deine Freunde weiterzuleiten. Wenig verwunderlich: Kettenbriefe haben es in die Sozialen Netzwerke geschafft, natürlich auch zu Facebook.

Immer wieder werden dort mehr oder weniger seriös wirkende Nachrichten verschickt, deren zentrales Anliegen im Kern nur die eigene Weiterverbreitung ist. Auf Facebook verunsichert ein Kettenbrief nun allerdings Tausende Nutzer.

Facebook: Kettenbrief sorgt für Verunsicherung

In den allermeisten Fällen ist der Inhalt einfach nur Unsinn – doch manchmal werden auch gefährliche Falschinformationen verbreitet. Zuletzt machte dabei ein Kettenbrief auf Whatsapp die Runde, in dem falsche Informationen rund um das Coronavirus verschickt wurden.

Auch auf Facebook gibt es gerade wieder ein großes Rundschreiben – auch wenn es diesmal nicht um das Thema Corona geht.

Schon häufiger gab es die Kettenbriefe, in denen Nutzer vermeintlich den Nutzungs- oder Datenschutzregelungen von Facebook widersprechen. Facebook und die Daten – es ist einfach ein Thema, das viele auf dem Netzwerk bewegt.

Schließlich steht der Tech-Gigant aus den USA bereits seit längerem in der Kritik, was den Umgang mit den persönlichen Informationen seiner User angeht.

Das steht in dem Schreiben

Der aktuelle Kettenbrief sieht, mitunter in leichter Abwandlung in etwa wie folgt aus:

Es geht also um eine angebliche neue Facebook-Regel, deren Widerspruchs-Frist in allen Beitragen genau „heute“ sein soll, was eine gewisse Dringlichkeit suggeriert. Auch eine entsprechende Drohung ist meist dabei: Dass die Regel „in Gerichtsverfahren gegen Sie verwendet werden“ könne und alle Beiträge öffentlich seien.

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Danach folgt eine vermeintlicher Widerspruch gegen diese neue Regel, die jedoch immer wieder mit dem gleichen Appell endet: Man soll die Nachricht nicht teilen, sondern kopieren und selbst posten.

Keine Sorge! Der Widerruf ist bloß Unfug

Woher der Kettenbrief stammt, ist unklar. Auf Facebook lassen sich erste öffentliche Posts mit sehr ähnlichem Wortlaut bereits für Mitte Februar finden. Auffällig ist jedoch: Zum Teil enthält er auch Elemente aus älteren Kettenbriefen.

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Kurzum: Das Ganze ist großer Schwachsinn. Und keine Sorge: Weder deine privaten Nachrichten, noch deine gelöschten Nachrichten werden „morgen“ veröffentlicht. Also einfach zurücklehnen und entspannt weiterscrollen. (dav)

 
 

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