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Edeka: Umstellung beim Kassenbon ärgert Kunden – Supermarkt hat gute Erklärung

Edeka: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Die Edeka-Gruppe ist die größte Supermarktkette Deutschlands. Gegründet wurde die Edeka AG & Co. KG 1907 in Leipzig. Heute hat sie ihren Hauptsitzt in Hamburg.

Supermärkte wie Edeka sind gesetzlich dazu verpflichtet, für jeden Einkauf einen Beleg auszustellen. Mit Inkrafttreten der Bonpflicht hat Edeka vor zwei Jahren neue Kassenbons eingeführt.

Ein Kunde beschwert sich jetzt bei Edeka über die blauen Quittungen. Doch der Supermarkt erklärt, was es mit den Belegen auf sich hat.

Edeka: Farbwechsel beim Kassenbon führt zu Problem

Ein Einkauf ohne die obligatorische Frage nach dem Kassenbon? Kaum vorstellbar. Seit Anfang 2020 sind Supermärkte und Discounter dazu verpflichtet, Belege auszustellen.

Mit Einführung der Belegpflicht hat sich bei Edeka auch die Farbe der Kassenbons verändert: Von schwarz auf weiß zu schwarz auf blau.

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Mehr Infos zu Edeka:

  • Edeka wurde 1907 in Leipzig gegründet
  • Edeka steht für Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler
  • Der Hauptsitz von Edeka ist in Hamburg
  • Umsatz: 61 Milliarden Euro (2020)
  • 402.000 Menschen arbeiten bei Edeka (Stand 2020)

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Auf Facebook fragte ein Nutzer den Supermarkt, warum statt weißer Thermopapierrollen nun blaue zum Drucken für Quittungen verwendet werden. Die blauen Kassenbons würden eine Digitalisierung des Belegs erschweren – Scanner kämen an ihre Grenzen. Für Firmen besonders nervig.

Edeka erklärt: DAS steckt hinter den blauen Kassenbons

Der Supermarkt ließ es sich nicht nehmen, auf die Beschwerde zu antworten und erklärt: „Bei dem Kassenbonpapier handelt es sich um die umweltfreundliche Thermopapiervariante, die Edeka im Dezember 2019 eingeführt hat. Das Kassenbonpapier ist nicht nur phenolfrei und FSC-zertifiziert, es kommt auch ohne chemische Farbentwickler aus und ist daher recycelbar“.

Auch für das Problem des Kunden weiß Edeka die Lösung. Statt eines Beleges in Papierform ließen sich die Quittungen direkt als digitale Variante in der App des Supermarktes empfangen. Die Bons eigenständig zu Scannen, sei demnach überflüssig.

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Mehr zu Edeka und Co:

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Die Reaktion von Edeka kommt gut an und zeigt: Manchmal reicht eben doch eine einfache Antwort. (jdo)