Edeka: Neues Konzept – gravierende Änderungen in den Regalen

Edeka: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Edeka: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Die Edeka-Gruppe ist die größte Supermarktkette Deutschlands. Gegründet wurde die Edeka AG & Co. KG 1907 in Leipzig. Heute hat sie ihren Hauptsitzt in Hamburg.

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Supermärkte wie Edeka versuchen ihr Konzept immer wieder anzupassen, um mehr Kunden für sich zu gewinnen.

Doch in diesem Fall geht es bei Edeka vordergründig nicht um die Wünsche der Kunden, sondern um ein Thema, das die ganze Gesellschaft betrifft: Nachhaltigkeit.

Edeka: Neues Nachhaltigkeits-Konzept in Zusammenarbeit mit WWF

Das Thema Nachhaltigkeit beschäftigt nämlich auch Supermärkte wie Edeka, Rewe und Co. Edeka hat zusammen mit WWF ein Nachhaltigkeits-Konzept entwickelt. Dieses tragt den Namen „Auf ZukunftsWegen“. Seit etwa zwölf Jahren arbeiten Edeka und WWF zusammen. Vor zwei Jahren begann die Arbeit an dem neuen Konzept.

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Das ist Edeka:

  • Edeka wurde 1907 in Leipzig gegründet
  • Edeka steht für Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler
  • Der Hauptsitz von Edeka ist in Hamburg
  • 376.000 Menschen arbeiten bei Edeka (Stand 2018)

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Dieses soll den Lebensmittelhändlern im Edeka-Verbund zeigen, wie sie ihre Kunden zu einem nachhaltigeren Einkauf und Lebensstil motivieren können, so der „Tagesspiegel“.

Edeka: Das besagt das Nachhaltigkeits-Konzept

Insgesamt 47 Maßnahmen stehen in dem neuen Konzept. Davon müssen zehn von den Edeka-Läden verpflichtend umgesetzt werden, damit ein Markt teilnehmen kann. Dazu gehört ein Mindestangebot an Bio- und WWF-Produkten, Mehrwegkonzepte für Verpackungen, der Verzicht auf Einweg-Handschuhe, ein Ansprechpartner für das Projekt vor Ort, Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung und der komplette Umstieg auf Ökostrom.

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Nur durch die Nutzung von Ökostrom kann eine Edeka-Filiale durchschnittlich 111 Tonnen CO2 im Jahr sparen. „Das Konzept lebt davon, dass viele kleine Maßnahmen, tausendfach umgesetzt, zusammen einen großen Beitrag ergeben“, betont Bettina Stolt, die bei Edeka Minden für das Thema Nachhaltigkeit zuständig ist. „Wir haben uns gefragt, wie schaffen wir es, Kunden für nachhaltigen Konsum zu begeistern?“, erzählt Daniel Müsgens vom WWF Deutschland.

Edeka: Hier wird das neue Konzept bereits getestet

Eine Edeka-Filiale hat das neue Konzept bereits umgesetzt. Dabei handelt es sich um das E-Center Moabit. Hier können Kunden also bereits sehen, was in Zukunft noch viele andere Edeka-Märkte umsetzen könnten. Beim Obst und Gemüse ist das meiste unverpackt, wiederverwendbare Einkaufsnetze stehen für den Einkauf bereit. Auch am Salatbuffet gibt es etwas neues. Es ist möglich, sich das Essen in eine Mehrwegbox zu packen, dasselbe gilt für die Fleisch-, Fisch- oder Käsetheke. Linsen, Müsli, aber auch Schokonüsse oder Gummibärchen kann man sich an der Unverpackt-Station selbst abfüllen.

Bis Anfang 2022 sollen laut dem „Tagesspiegel“ noch 14 weitere Testfilialen aus dem Regionalverbund Edeka Minden-Hannover folgen. Bettina Stolt ist zuversichtlich, dass viele weitere Edeka-Kaufleute das Konzept für ihre Märkte übernehmen. (gb)