Edeka: Mann kauft Bananen – er kann nicht fassen, was er darin findet

Einen üblen Fund machte ein Mann bei Edeka.
Einen üblen Fund machte ein Mann bei Edeka.
Foto: imago images / Stefan Zeitz

Horror-Fund in der Küche! Am Vortag hatte sich Sebastian S. bei Edeka einige Bananen gekauft. Als er am nächsten Morgen nach dem Obst greift, folgt der Schock.

Klebrige Fäden an der teils aufgerissenen Bananenschale, Auswüchse aus dem selben Material – Sebastian S. fotografiert die Bananen sofort und kontaktiert Edeka auf Facebook. Der beunruhigte Kunde hat einen schrecklichen Verdacht!

Edeka: Mann befürchtet Giftspinne in gekauften Bananen

Er identifiziert die weiß-braunen, wie Warzen aussehenden Wölbungen an der Bananenschale als Kokons. „Ich will jetzt nicht in Panik verfallen“, schreibt er unter dem Foto. „Aber können das Kokons einer giftigen Spinne sein, die nun irgendwo in meiner Wohnung rumkrabbelt?“ Immer wieder machen Berichte über exotische Giftspinnen die Runde, die in Obstlieferungen (beispielsweise aus Südamerika) als blinde Passagiere in europäischen Supermärkten landen.

Edeka antwortete dem besorgten Kund, bat um dessen Kontaktdaten und versicherte ihm, dass sich die verantwortlichen Kollegen mit ihm in Verbindung setzen würden. Ein anderer Nutzer in den Kommentaren versorgte den beunruhigten Sebastian S. zudem mit etwas Fachwissen und verwies auf einen Artikel der „Arachnologischen Gesellschaft e.V.“ über die so genannten „Bananenspinnen“.

Wahrscheinlichkeit für hochgiftige Spinnenart ist gering

Darin heißt es: „Aus unserer Sicht gibt es allerdings keinen Grund zur Beunruhigung oder gar Panik, wenn in Supermärkten Spinnen beobachtet werden oder vermeintliche Spinneneier an Bananen gefunden werden.“ Die giftigste Spinne, um die es sich in diesen Fällen handeln kann, sei die „Brasilianische Wanderspinne“ (Phoneutria nigriventer). Ihr Biss kann tatsächlich lebensgefährlich für Menschen sein.

Je nach Verlauf sind Symptome wie Übelkeit, Schwindel, Durchblutungsstörungen bis hin zu einem Lungenödem und einem tödlichen Schock-Zustand möglich. Bei Männern kann es bei der Vergiftung zudem zu einer schmerzhaften Dauererektion kommen.

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Doch die Wahrscheinlichkeit, dass es diese Spinnenart bis in unsere Supermärkte schafft, sei sehr gering. Das einzige Land aus dem Verbreitungsgebiet der „Phoneutria nigriventer“, das Bananen in die EU liefert, ist Brasilien – und diese Lieferungen machten 2012 lediglich 0,8 Prozent der für die EU produzierten Bananen aus, so die „Arachnologische Gesellschaft“. (at)

 
 

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