Edeka: DIESE Schilder sorgen für reichlich Ärger – „komplett bescheuert“

Edeka: Einige Schilder in einem Supermarkt sorgten für einigen Ärger. (Symbolbild)
Edeka: Einige Schilder in einem Supermarkt sorgten für einigen Ärger. (Symbolbild)
Foto: imago images/Noah Wedel/Schöning

Diese Aktion von Edeka ging mal gründlich nach hinten los. Anstelle von zufriedenen Kunden gab es nur Ärger.

Bei der ganzen Sach ging es um einige Schilder in einer Edeka-Filiale. Diese Waren als Beschildeerung in einer Edeka-Filiale in Greifswald ausgehangen worden. Eine Sache sorgte allerdings dafür, dass das Unternehmen sich für die Aktion rechtfertigen musste.

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Edeka: Schilder sorgen für reichlich Ärger

„Eiswürfel“, „Fisch“ und der bekannte Edeka-Slogan „aus Liebe zur Region“ steht unter anderen auf diesen Schildern. Unschuldige Wörter, über die sich vermutlich niemand aufgeregt hätte.

Doch eine Sache daran sorgt eben doch für Unmut – nämlich die Schriftart. Twitternutzer Kire Naj regt sich über sie auf und postet ein Foto von der Beschilderung in den sozialen Netzwerken postet.

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Das ist Edeka:

  • Edeka wurde 1907 in Leipzig gegründet
  • Edeka steht für Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler
  • Der Hauptsitz von Edeka ist in Hamburg
  • 376.000 Menschen arbeiten bei Edeka (Stand 2018)

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Bei dieser Art der Frakturschrift handele es sich um die „Tannenberg“. Diese ist nach der Schlcht bei Tannenberg bekannt, bei welcher Paul von Hindenburg und Erich Ludendorf 1914 den Vorstoß russischer Truppen aufhalten konnten.

Sie wurde von den häufig von den Nazis für Propaganda verwendet. „Schöne deutsche Grüße vom Edeka Greifswald. Wir lieben das Reich... ähm... Lebensmittel“, witzelt Kire Naj daher neben den Bildern.

Edeka: Twitternutzer erhebt Vorwürfe

Doch seine Botschaft soll nicht nur belustigen, sie hat einen ernsten Hintergrund. Der Twitter-Nutzer vermutet bei dem Betreiber der Filiale einen rechten Hintergrund und erhebt daher einen schweren Vorwurf: „Dass die Wahl auf diese [Schriftart] fiel, ist entweder bewusst gewählt oder man ist komplett bescheuert!“

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Weiter hießt es: „Für alle die, die meinen, 'Das wären nur Worte oder eine Schrift'! Stimmt! Ist eine Schrift! Aber welche? Man hätte viele nehmen können!“

DAS sagt Edeka zu dem Vorfall

Laut Edeka handele es sich dabei allerdings um ein Missverständnis. „Mit der ausgewählten Schriftart wollte der Kaufmann niemanden verletzen. Es war vielmehr ein Versuch, den Ladenbau den regionalen Besonderheiten des Gebäudes anzupassen.“

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Die Edeka-Filiale befindet sich in den historischen Hallen des ehemaligen Kraftwagenausbesserungswerkes. „Dieses ist als Kulturdenkmal eingestuft. Bei der Marktplanung in dem denkmalgeschützten Gebäude wurde besonderer Wert auf die Erhaltung der Halle als Denkmal sowie auf die Bahnhofsatmosphäre gelegt.“ Der Kaufmann hat mit den Schildern daran anknüpfen wollen.

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Dennoch versichert Edeka, die Hinweise ernst zu nehmen. In engem Austausch mit dem Kaufmann werde man das Ladendesign einer ausführlichen Prüfung unterziehen.

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