dm: Kundin will Sonnenspray kaufen – als sie DAS liest, wird sie wütend!

Kundin beschwert sich über dm-Produkt: DAS sollte in diesem Sonnenspray nicht enthalten sein, findet Viktoria. (Symbolbild)
Kundin beschwert sich über dm-Produkt: DAS sollte in diesem Sonnenspray nicht enthalten sein, findet Viktoria. (Symbolbild)
Foto: imago images / Future Image

Gerade jetzt zur Urlaubszeit steht Sonnenspray bei den dm-Kunden auf dem Einkaufszettel.

Auch Viktoria R. hat sich bei dm damit für ihren Urlaub eindecken wollen. Die umweltbewusste Kundin suchte gezielt nach einem Spray ohne Nanopartikel und wurde fündig – doch am Ende gab es trotzdem großen Ärger mit dem Sonnenschutz.

dm: Die Erfolgsgeschichte des Drogeriemarktes
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dm: Kundin kauft Sonnencreme – dann wird sie bitter enttäuscht

„Ohne Gedöns“ prangt groß auf der Sonnenspray-Flasche, die Viktoria sich ausgesucht hat. Bedeutet laut Hersteller: „Ohne Parabene, Nanopartikel, Silikone und Emulgatoren.“ Eben genau das, was die dm-Kundin gesucht hat.

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Zuhause nimmt sie die Flasche genauer unter die Lupe und stellt fest: Im Kleingedruckten werden „Acrylates / C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer“ als Inhaltsstoffe aufgelistet – laut „Codecheck“ handelt es sich dabei um flüssige Kunststoffe. Eben genau die, die die Kundin vermeiden wollte.

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Das ist dm:

  • Der Drogeriemarkt betreibt rund 2.000 Filialen in Deutschland...
  • ...und weitere 1.700 in 13 europäischen Ländern
  • daneben betreibt dm einen Onlineshop, in dem du rund um die Uhr einkaufen kannst
  • Seit Jahren produziert dm Eigenmarken wie Balea, Alverde oder Ebelin

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Diese Stoffe sind laut „Codecheck“ häufig in Sonnencremes zu finden und haben offenbar eine ähnliche schädliche Wirkung auf die Umwelt wie Mikroplastik. Sie gelten als schwer abbaubar und werden daher als „bedenklich“ eingestuft.

Ist das Sonnenspray eine Mogelpackung? Viktoria fragt auf der Facebook-Seite des Drogeriemarkts nach. „Bin etwas enttäuscht von der Produktdarstellung“, schreibt sie neben das Foto ihres Sonnensprays.

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Von dm will sie wissen, wieso die Inhaltsstoffe hier nicht als Nanopartikel zählen. Der Drogeriemarkt zitiert als Antwort von der Website des Herstellers: „Bei den in den Sonnensprays verwendeten Cross- und Co-Polymeren handelt es sich um flüssige Kunststoffe, die wir in der jetzigen Rezeptur als Filmbildner benötigen, um die Wasserfestigkeit der Sprays zu erhöhen und somit den ausgelobten Schutz zu gewährleisten.“

Kunden über Erklärung verwundert

Zwar sei auch der Hersteller „nicht 100% glücklich“ mit deren Nutzung, es handele sich allerdings „nicht um die klassischerweise als Mikroplastik bezeichneten kleinen Plastikkügelchen, welche in Zahncremes, Peelings, etc. vorkommen können.“

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Ein schwacher Trost für Viktoria und die anderen dm-Kunden. „Das Produkt enthält Kunststoff, aber um das Produkt besser zu vermarkten hat man den Kunststoff als Liquid umgeformt?“, wundert sich ein weiterer Kunde. Darauf hat dm keine Antwort und verweist erneut auf den Hersteller.

Darüber entsteht ein Streit, ob es nun Aufgabe des Drogeriemarkts sei, die Versprechen auf den Verpackungen auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Viktoria nimmt das für ihren nächsten Sonnencreme-Kauf lieber selbst in die Hand. (vh)

 
 

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