DHL: Krasse Änderung ab Mai! Sie betrifft wirklich JEDEN Kunden

DHL geht einen drastischen Schritt. (Symbolfoto)
DHL geht einen drastischen Schritt. (Symbolfoto)
Foto: imago images/ Winfried Rothermel

An das sehnlichst erwartete DHL-Paket zu kommen, ist nicht immer leicht - oft klingelt der DHL-Bote, wenn der Empfänger gerade nicht zu Hause ist.

Jetzt hat DHL eine Änderung beschlossen, die die Paketübergabe künftig noch schwieriger machen könnte.

DHL mit krasser Änderung - kein Wunsch-Zeitraum mehr

Denn der Paket-Dienstleister stellt ab 1. Mai die Möglichkeit der Wunsch-Lieferzeit ein.

Bisher konnten Kunden in Ballungsgebieten bei der Paket-Zustellung einen Wunsch-Zeitraum am Abend angeben, zwischen der Zeitspanne 18-20 Uhr und 19-21 Uhr wählen.

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So will DHL aufrüsten

Grund für die Änderung ist eine zu geringe Nachfrage des Wunsch-Zeitraums, berichtet „Paketda“, ein Portal zur Sendungsverfolgung, und bezieht sich dabei auf eine E-Mail von DHL.

„Unser Ziel war es, Kunden dadurch einen zeitlich flexiblen Paketempfang zu ermöglichen. Die Nachfrage ist jedoch weit hinter unseren Erwartungen zurück geblieben“, heißt es darin.

Stattdessen will der Paket-Dienstleister die Packstationen aufrüsten: Aktuell gibt es deutschlandweit 4.500 Stationen, bis 2021 sollen sie auf 7.000 Stück aufgestockt werden.

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Außerdem bleiben die Zustellung am Wunschtag, die Direktadressierung an eine Filiale und die Festlegung eines Ablageortes auf dem eigenen Grundstück als Zustellungsoption weiterhin erhalten.

Die DHL-Wunschzeiten wurden erstmals 2015 eingeführt, galten damals bundesweit für einen Zeitraum zwischen 10 und 18 Uhr. Der Zeitraum wurde bereits im September 2019 auf die Abendstunden beschränkt.

Wegen Corona: Unterschrift nicht mehr nötig

Die Coronavirus-Krise zwing DHL zu einer weiteren Änderung: ab sofort wird bei der Übergabe von Paketen und Einschreiben auf die Unterschrift des Empfängers verzichtet.

Ein Unternehmenssprecher sagte am Mittwoch, stattdessen dokumentierten die Zusteller die erfolgreiche Auslieferung mit ihrer eigenen Unterschrift. „So reduzieren wir den persönlichen Kontakt zwischen den Empfängern und unseren Zustellern und vermeiden eine mögliche Übertragung von Viren über Handscanner und Stift“, betonte das Unternehmen.

Wem selbst das noch zuviel Kontakt ist, dem rät das Unternehmen, sich seine Pakete an eine Packstation senden zu lassen oder einen Ablageort für die Lieferung zu vereinbaren. (kv/dpa)

 
 

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