Deutsche Post: Kunde will Brief verschicken – dann wird er sauer „Es ist eine Unverschämtheit!“

Deutsche Post: Päckchen nicht angekommen - was Du jetzt tun musst

Viele kennen das Ärgernis. Ihr habt etwas bestellt, doch das Päckchen ist nicht bei euch angekommen und ihr habt auch keine Benachrichtigung im Briefkasten? Euch sind die Hände dann nicht gebunden.

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Einem Kunden der Deutschen Post ist der Kragen geplatzt.

Die Deutsche Post bietet einen bestimmten Service an, der das Briefe schicken für Kunden deutlich vereinfach soll. Doch wie sich jetzt herausstellte, macht eine bestimmte Regel der Deutschen Post die Sache in Wirklichkeit eher kompliziert.

Deshalb hat sich ein Deutsche-Post-Kunde beschwer. Er fühlt sich ungerecht behandelt. Und: Sein Anliegen ist auf den ersten Blick durchaus legitim.

Deutsche Post: Kunde stinksauer – „Es ist eine Unverschämtheit!“

Schickt man Briefe oder Päckchen weg, hat man zwei Möglichkeiten, diese zu frankieren. Entweder man kauft sich vor Ort in einer Filiale der Deutschen Post eine entsprechende Wertmarke.

+++Deutsche Post wirbt mit besonders schnellem Angebot – doch Kunden sind unzufrieden: „Könnt ihr das bitte mal ändern?“+++

Oder man zahlt online und kann sich die Marke zuhause ausdrucken, sie dann anbringen und direkt abgeben. Eigentlich eine ganz bequeme Möglichkeit. Der große Haken dabei laut des aufgebrachten Kunden: Wertmarken, die man online kauft und ausdruckt, haben ein Verfallsdatum!

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Das kostet dich ein Brief:

  • Standard (bis 20 Gramm): 0,80 Euro
  • Kompakt (bis 50 Gramm): 0,95 Euro
  • Groß (bis 500 Gramm): 1,55 Euro
  • Maxi (bis 1.000 Gramm): 2,70 Euro

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Man stelle sich das mal vor: Ist der Brief oder das Päckchen nach Ablauf der Wertmarkengültigkeit noch nicht zum Empfänger zugestellt, soll der Versand unterbrochen werden und so zurück an den Absender geschickt werden.

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Das ist die Deutsche Post:

  • Post- und Paketdienstleister sowie Anbieter internationaler Express-, Speditions-, E-Commerce- und Supply-Chain-Management-Leistungen
  • Von 1998 bis 2002 schrittweiser Erwerb von DHL durch Deutsche Post AG
  • Konzern mit rund 550.000 Mitarbeiter in 220 Ländern
  • 65,34 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2019

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Genau über das Vorhandensein dieses Verfallsdatums regt sich der Kunde auf! Auf der Facebook-Seite der Deutschen Post schreibt er: „Es ist eine Unverschämtheit, dass Internetmarken ein Verfallsdatum aufweisen! Heute bekam ich deshalb eine Briefsendung wieder zurück. Herkömmliche Marken sind uneingeschränkt gültig. Wieso dieser Unterschied?“

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Deutsche Post: Mann nutzt Wertmarke von 2017

Auf dem Foto des Kunden ist zu sehen, dass eine Wertmarke mit Gültigkeit Mai 2017 angebracht ist. Die Deutsche Post hat noch keine Rückmeldung auf den Beitrag gegeben. Allerdings ist diese Problematik tatsächlich länger bekannt und eigentlich klar. Internetmarken der Post sind nach Erwerb immerhin drei Jahre gültig, danach verfallen sie ohne Recht auf Umtausch oder Erstattung. Diese Änderung hat die Deutsche Post schon im Juli 2014 durchgeführt, steht auch so in den AGB beim Kauf einer Internetmarke.

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Für den Kunden ist das deshalb bitter: Das Päckchen muss er so oder so erneut zustellen lassen. Und um eine neue Marke kommt er nicht drumherum – egal, ob offline oder online gekauft. (mg)

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Man kennt es: Man sitzt wie auf heißen Kohlen, wenn man auf einen Brief wartet. Doch dann lässt die Deutsche Post sich doch noch Zeit. Wenn er dann aber kommt, ist man glücklich und erleichtert. Nicht aber DIESER Briefempfänger. Unter einem Beitrag auf der Facebook-Seite der Deutschen Post beschwert er sich daher über seinen Vorfall. Hier kannst du die ganze Geschichte lesen!

 
 

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