Deutsche Bahn macht fiesen Scherz über eigene Praktikanten – das bringt ein Fass ins Rollen: „Seriös wie ein Jamba-Sparabo“

Die Deutsche Bahn zog über den eigenen Praktikanten her.
Die Deutsche Bahn zog über den eigenen Praktikanten her.
Foto: IMAGO / Ralph Peters; Screenshot Twitter Deutsche Bahn (Montage: DER WESTEN)

Ups! Das ging wohl gehörig daneben. Die Deutsche Bahn wollte einen unangebrachten Kommentar mit einem Praktikanten-Witz ins Lächerliche ziehen und brachte damit ein Fass ins Rollen. Etliche Kunden kritisieren die Deutsche Bahn.

Aber fangen wir mal von vorne an: Ein Kunde hat auf Twitter kritisiert, dass er seine Deutsche Bahn-Card reduziert habe – von 50 auf 25. Doch statt zu sparen, musste er für beide zahlen. Von dem Unternehmen wollte er eine Antwort dazu.

Deutsche Bahn: „Nicht akzeptabel“

Doch als die nicht kam, holte der Deutsche Bahn-Kunde aus. Er schrieb: „Das zu 100 Prozent dem Staat gehörende Unternehmen Deutsche Bahn ist so seriös wie ein Jamba-Sparabo. Sie rücken nicht ab und lassen Kunden tatsächlich 300 Euro für zwei nicht kombinierbare Bahncards mit identischem Gültigkeitszeitraum zahlen. Flexibler fahren, mehr sparen!“

Dann regierte die Deutsche Bahn und fragte ihn: „Hattest du dich diesbezüglich schon an den BahnCard-Service erkundigt, was da passiert ist?“

„Alles längst versucht“, antwortete der Mann und führte weiter aus, dass die Deutsche Bahn „ganz genau, was es da macht. Gibt es eine Erklärung dafür, dass man jederzeit von Bahncard 25 auf 50 wechseln kann, aber nicht umgekehrt? Das solltet ihr ändern.“

Darauf kam dann lediglich die pampige Antwort: „Unternehmerische Entscheidung.“ Doch so endet der Vorfall noch nicht. Die Deutsche Bahn hätte diesen Kommentar stehenlassen können, doch das Unternehmen setzte noch einen drauf. Ein anderer Mitarbeiter zitierte den Kommentar und schrieb dazu: „Warum kommt der Shitstorm immer, wenn nur noch der Prakti da ist...“

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Deutsche Bahn: Sehr viel Kritik

Autsch! Das war wohl nicht so schlau. Denn jetzt kam der Shitstorm erst recht ins Rollen. Viele Kunden regten sich darüber auf, dass die Deutsche Bahn ihre eigenen Praktikanten bloßstellt.

Hier eine Auswahl an Kommentaren:

  • „Eine Konzernpressestelle, die die Tweets des eigenen Unternehmens ins Lächerliche zieht? Wirkt irgendwie wenig professionell.“
  • „Zwei Mal Autsch! Die gesamte Kommunikation ist nicht akzeptabel! Und es ist keine gute Geste, wenn für missglückte Kommunikation ‚der Praktikant‘ vorgeschoben wird.“
  • „Nur inkompetente Chefs lassen Praktikanten allein und ohne Aufsicht die Social-Accounts bespielen. Aber das wisst ihr natürlich. Ihr disst hier also absichtlich eure Kollegen.“
  • „Praki-Bashing macht es gleich doppelt schlimm. Was für eine Unternehmenskultur ist das? Zugewandt weder gegenüber den Kunden noch gegenüber den eigenen Mitarbeitern. Aber hat wohl unternehmerische Gründe.“
  • „Jede Wette, das war nicht der Praktikant, sondern einer von den Alten, der nur immer alles auf den Prakti schiebt.“

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Das hätte sich die Deutsche Bahn besser verkniffen. Erst drei Stunden später, als sich schon etliche Kunden darüber aufgeregt hatten, versucht das Unternehmen sich zu entschuldigen.

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Die Deutsche Bahn schrieb abschließend: „Wir hätten besser wissen müssen, dass der ‚alte‘ Prakti-Spruch nicht angemessen ist. Dafür möchten wir um Entschuldigung bitten. Insbesondere bei allen Praktikanten.“ (ldi)