Deutsche Bahn: Abgeordneter stellt Unternehmen eine Frage – die Antwort ist völlig absurd

Der Politiker bekommt auf seine Anfrage eine Rückmeldung, mit der er nicht gerechnet hätte. (Symbolbild)
Der Politiker bekommt auf seine Anfrage eine Rückmeldung, mit der er nicht gerechnet hätte. (Symbolbild)
Foto: dpa/ Robert Michael

Öfters steht die Deutsche Bahn in der Kritik. Meistens wegen der vielen Verspätungen, doch jetzt gibt etwas neues Aufsehenerregendes.

Wer mit der Deutschen Bahn fährt, erlebt manchmal kuriose Dinge. Ein Abgeordneter aus dem Bundestag hat sich nun mit einem besonderen Thema beschäftigt. Die Reaktion darauf ist absurd.

Deutsche Bahn: Küche im Bord-Bistro bleibt des Öfteren kalt

Fahrten mit dem ICE können für gewöhnlich etwas länger dauern. Gut, dass es das Bord-Bistro gibt, in dem man sich stärken kann. Oder etwa nicht? Häufig bekommen Fahrgäste die Ansage, der ICE fahre ohne Bord-Bistro. Da entsteht der Eindruck, es gäbe öfter keine Mahlzeiten für die Reisegäste. Dabei wirbt die Deutsche Bahn doch aktuell mit ihrem neuen Menü: Beef-Spare-Ribs mit Pommes, Kürbis-Dip und einem Bier für 14,90 Euro.

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Das ist die Deutsche Bahn:

  • Die Deutsche Bahn ist eine Aktiengesellschaft
  • Sie befindet sich vollständig im Besitz der BRD
  • Der Hauptsitz ist in Berlin
  • Etwa 324.000 Mitarbeiter hat die Deutsche Bahn
  • Neben dem Personenverkehr werden auch Hunderte Tonnen an Gütern transportiert

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Wie oft die Küche an Bord des ICE tatsächlich kalt bleibt, fragt sich auch der FDP-Politiker Torsten Herbst. Der Bundestagsabgeordnete stellte eine Anfrage an das Verkehrsministerium, um der Sache auf den Grund zu gehen.

Herbst fragte, „welchen Anteil aller gefahrenen Kilometer die Fernzüge der Bahn in den Jahren 2016 bis 2019 und in der ersten Hälfte 2020 mit geschlossenem oder nicht vollständig funktionsfähigem Bordrestaurant zurückgelegt haben und wie viel Geld die Bahn im selben Zeitraum durch den Gastrobetrieb verdient hat“. Das berichtet die „Welt“.

Die Antwort darauf ist absurd. Das Ministerium kann nicht auf die Frage eingehen, da es sich bei den Informationen um verfassungsrechtlich geschützte Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse handle. Die Bundesregierung stuft die Daten als vertraulich ein! Allerdings steht die Bahn doch als Betreiber des Schienenverkehrs in Deutschland nahezu ohne Konkurrenz da.

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Daher komme der Verdacht auf, dass die Informationen über die Verfügbarkeit des Bord-Bistros beschämend sein könnte. Die Reaktion habe auch den FDP-Politiker verwndert: „Informationen über funktionsfähige Bordrestaurants der Bahn quasi als Staatsgeheimnisse einzustufen ist einfach nur grotesk“. (neb)

 
 

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