Corona: Vorbereitungen für Impfung laufen! Diese Pläne von Jens Spahn mit der Bundeswehr sind noch streng geheim

Coronavirus: Die Planungen für die Verteilung eines möglichen Impfstoffes laufen auf Hochtouren. (Symbolbild)
Coronavirus: Die Planungen für die Verteilung eines möglichen Impfstoffes laufen auf Hochtouren. (Symbolbild)
Foto: imago images / IPON; imago images / onw-images; imago images / MiS (Montage: DER WESTEN)

Frühestens Anfang 2021 rechnet das Gesundheitsministerium mit einem Impfstoff gegen das Coronavirus.

Die Zeit bis dahin ist gar nicht mehr so lang. Während das Coronavirus das Land aktuell in einen zweiten Lockdown zwingt, laufen die organisatorischen Planungen zur Verteilung des ersehnten Impfstoffs. Dabei könnte auch die Bundeswehr eine Rolle spielen.

+++ Alle neuen Entwicklungen zum Coronavirus findest du in unserem Live-Blog! +++

Coronavirus: Spahns Pläne zur Impfstoff-Versorgung

Wie soll die Bevölkerung mit einem möglichen Impfstoff versorgt werden? Darüber will Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) offenbar schon bald mit den Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) der Bundesländer sprechen. Nach Informationen von „Business Insider“ soll dieses Gespräch am kommenden Freitag, 13. November, stattfinden.

Diesbezüglich liege dem Portal nach eigenen Angaben ein internes Papier vor, das bereits erste Details zu den Plänen der Impfstoff-Versorgung beschreibt.

+++ Corona-Warnapp: Kein Ergebnis nach 3 Wochen - warum ich laut der App immer noch in Quarantäne wäre +++

So soll etwa die Bundeswehr den Impfstoff an voraussichtlich bis zu 60 Standorte liefern, die über ganz Deutschland verteilt sind – und bisher komplett geheim gehalten werden. Alternativ könnten aber auch die Impfstoff-Hersteller selbst diese Aufgabe übernehmen.

Impfstoff soll an 60 Standorten in Deutschland gelagert werden

Spätestens am kommenden Dienstag, 10. November, sollen diese Standorte allerdings verbindlich dem Bund mitgeteilt werden. Das will „Business Insider“ aus dem ihnen vorliegenden Papier erfahren haben. Das Portal hält es für möglich, dass dabei auf Lagerhallen auf Messegeländen gesetzt wird. Wer das Ganze bewacht – die Bundeswehr oder private Sicherheitsdienste – stehe noch nicht fest.

+++ Coronavirus: Millionen Tiere werden getötet – DAS ist die Ursache +++

Sowohl beim Transport als auch bei der Lagerung muss der Impfstoff bei bis zu minus 80 Grad aufbewahrt werden.

Wer wird als erstes geimpft?

Doch ist der Impfstoff erst einmal übers ganze Bundesgebiet verteilt, folgen bereits die nächsten Fragen: Wie erhalten die Bürgerinnen und Bürger den Impfstoff? Und wie wird entschieden, wer als erstes gegen Covid-19 geimpft wird?

---------------------------

Mehr Themen:

Berlin: Club erhielt Mega-Summe Corona-Hilfe – und macht dann ausgerechnet DAS

Corona: Dieser Hollywood-Film ist richtig makaber

München: Menschen feiern heftige Corona-Party an Halloween – dann wird es blutig

---------------------------

Der bisherige Plan: Die Länder bauen voraussichtlich eigenverantwortlich Impfzentren auf, in denen der Impfstoff den Menschen verabreicht wird. Über die Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen sollen die Impftermine ausgemacht werden. Auch von mobilen Impfteams ist bei den Planungen die Rede, schreibt „Business Insider“.

Vorrang bei den Impfungen sollen zunächst sogenannte „vulnerable Bevölkerungsgruppen“ sowie „vulnerable und exponierte Gruppen“ - sprich Risikopatienten - haben. Wie genau diese Gruppen definiert sind, sollen der Ethikrat, die Leopoldina-Akademie sowie die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts festlegen. (at)

 
 

EURE FAVORITEN