Coronavirus: Trump wirbt für Medikament – doch jetzt kommt raus, dass ...

Corona-Zeit und Ostern: Sind Ausflüge überhaupt erlaubt?

Auch an Ostern gelten die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen. Besuch des eigenen Ferienhauses, Tagesausflüge, Eiersuchen im Freien ... Was ist für die Feiertage eigentlich erlaubt und was nicht?

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Noch gibt es kein Heilmittel oder einen Impfstoff im Kampf gegen das Coronavirus. US-Präsident Trump verspricht sich viel von einem Medikament. Er hofft, dass es dazu beiträgt, Amerikanern, die mit dem Coronavirus infiziert sind, zu helfen.

Wie das Portal bloomberg.com berichtet, hat Donald Trump das Malaria-Medikament Hydroxychloroquin als „Game Changer“ angepriesen. Er geht davon aus, dass damit auch Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind, geheilt werden können.

Experten kritisieren vermeintliches Coronavirus-Medikament

Etwa 29 Millionen Dosen des Medikaments hat die USA aktuell vorrätig. Mit der Medikation werden auch Lupus und rheumatoide Arthritis behandelt.

Aus Frankreich kommt nun die bittere Enttäuschung: 43 Coronavirus-Patienten, die mit dem Medikament behandelt wurden, bekamen Herzprobleme. Die französische Agentur für Arzneimittelsicherheit (ANSM) prangerte dabei einen Versuch in Marseille an, bei dem eine unkontrollierte Studie mit dem 65 Jahre alten Medikament durchgeführt wurde.

Seit dem 27. März gab es 100 gesundheitliche Zwischenfälle und vier Tote. Drei Personen mussten wiederbelebt werden. All diese Menschen trugen das Coronavirus in sich und wurden mit dem Malaria-Medikament behandelt.

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Coronavirus-Behandlung ohne Kontrollgruppe

Auch in Nigeria berichtet man über Chloroquin-Vergiftungen, nachdem Trump das Anti-Malaria-Medikament als Behandlung für das neuartige Coronavirus gelobt hatte. Das Fatale: laut bloomberg.com gab es bei der experimentellen Behandlung keine Kontrollgruppe, denen ein Placebo verabreicht wurde.

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„Diese Medikamente sollten nur in Krankenhäusern und unter strenger ärztlicher Aufsicht eingesetzt werden“, so die ANSM. (ldi)

 
 

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