Coronavirus: Neue Hoffnung aus deutschem Labor – Ärzte können möglicherweise bald ...

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Noch gibt es keine Impfung gegen das Coronavirus. Forscher arbeiten derzeit mit Hochdruck an einer Lösung. Aber es gibt Hoffnung: Nun kommt eine neue Methode im Kampf gegen das Coronavirus aus Deutschland.

Bereits 1810 Menschen sind in Deutschland an der Covid-19-Erkrankung gestorben (Stand: 7. April, 8 Uhr). Verschiedene Medikamente werden eingesetzt, um die Folgen des Coronavirus zu behandeln. Eine eindeutige Therapie gibt es bisher aber noch nicht.

Coronavirus: Antikörper sollen injiziert werden

Hoffnung kommt jetzt aus Frankfurt. Dort wurde eine Behandlung mit Antikörpern vorgeschlagen, berichtet die „Bild“-Zeitung. „Die Behandlung ist wie eine passive Impfung“, erklärt Professor Erhard Seifried, Leiter des Frankfurter Instituts für Transfusionsmedizin.

Bei der Coronavirus-Therapie werden im Labor Antikörper aus dem Blut von Menschen, die wieder genesen sind, in das Blut eines schwer erkrankten Menschen injiziert. So machte man es bereits bei Sars und Ebola.

Die Antikörper sollen das Coronavirus bekämpfen, damit es sich nicht weiter im Körper vermehrt.

Seifried und sein Team arbeiten aktuell daran, eine Studie zu der Therapie zu starten. Dabei soll geklärt werden, ob die Behandlung den Verlauf des Coronavirus im Körper abmildern kann und ob es Todesfälle verhindern beziehungsweise, minimieren kann.

Schon Ende der Woche rechnet er mit grünes Licht der Behörden. Normalerweise dauern Zulassungen für Studien mehrere Monate oder Jahre. Seifried: „Wir bekommen große Unterstützung von den Bundesoberbehörden.“

Coronavirus: nicht jeder kann Blut spenden

Das Tolle: Viele Menschen wollen helfen. Der Wissenschaftler bekam etliche Mails von Genesenen, die ihr Blut zur Verfügung stellen wollen.

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Doch nicht jeder kann helfen. „Es gibt Menschen, die auf Bluttransfusionen allergisch reagieren“, sagt Seifried. „Es kann zu Ausschlägen oder allergischen Reaktionen wie bei einem Wespenstich kommen. Aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering.“

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Mit der Antikörper-Therapie sollen Covid-19-Erkrankte aber nicht geheilt werden. Laut „Bild“ dient die Behandlung lediglich dazu, schlimme Coronavirus-Verläufe zu verhindern. „Die Idee ist, dass möglichst viele Viren abgefangen werden und sich nicht mehr vermehren können“, erklärt Seifried. (ldi)

 
 

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