Coronavirus: Studie zeigt, dass nur ein Bruchteil der Covid-Toten...

Coronavirus: Eine neue Studie macht deutlich, welche Rolle Vorerkrankungen bei Covid-19-Todesfällen einnehmen. (Symbolbild)
Coronavirus: Eine neue Studie macht deutlich, welche Rolle Vorerkrankungen bei Covid-19-Todesfällen einnehmen. (Symbolbild)
Foto: imago images / ZUMA Wire

Eine US-Gesundheitsbehörde hat eine neue Studie zum Coronavirus vorgelegt.

Die Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention (CDC) hat die Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus in den USA untersucht und eingeordnet. Dabei wurde eine Sache besonders deutlich: Die Rolle der Vorerkrankungen bei Todesfällen im Zusammenhang mit Covid-19.

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Coronavirus: US-Studie zu Vorerkrankungen bei Corona-Toten

Insgesamt gab es vom 1. Februar bis zum 22. August 2020 in den USA 161.392 Tote, bei denen eine Covid-19-Infektion nachgewiesen oder zumindest vermutet wurde. Doch nur bei sechs Prozent von ihnen (rund 9.600) war das Coronavirus die einzige genannte Todesursache. Alle anderen Verstorbenen wiesen andere Vorerkrankungen auf.

Allein bei rund 42 Prozent die Corona-Toten diagnostizierten die Ärzte zusätzlich eine Influenza-Erkrankung oder eine Lungenentzündung als Todesursache. Bei weiteren 34 Prozent war ein plötzlicher Atemstillstand vermerkt worden. Auch Herzerkrankungen durch zu hohen Blutdruck waren bei rund 22 Prozent der Corona-Toten angegeben.

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Auf einen Corona-Toten kamen neben der Covid-19-Infektion im Durchschnitt zusätzlich 2,6 weitere Erkankungen oder mögliche Todesursachen.

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Deutlich mehr Tote im höheren Alter

Auch die steigende Corona-Sterblichkeit mit zunehmendem Alter wird in der US-Studie deutlich. Rund 79 Prozent der Corona-Toten waren 65 Jahre oder älter, allein rund 32 Prozent waren mindestens 85 Jahre alt.

 
 

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