Coronavirus: Maskenpflicht in NRW! DAS musst du beachten, wenn du die Schutzmaske wiederverwenden willst

So nähen Sie sich selbst einen Mundschutz

Wegen der Coronakrise bekommt man kaum noch Mundschutz-Masken zu kaufen. Doch mit dieser Anleitung können Sie selbst einen nähen, mit dem Sie Ihre Umgebung schützen können.

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Ab Montag gilt in NRW Maskenpflicht!

Doch schon vorher sind immer mehr Menschen wegen des Coronavirus mit Schutzmaske oder selbstgemachtem Mundschutz rausgegangen. So soll verhindert werden, andere Menschen anzustecken, falls man selbst infiziert ist, ohne es zu wissen.

Doch Obacht: Bei der Verwendung von Mundschutz und Schutzmaske gibt es einiges zu beachten, besonders wenn man sie wiederverwendet. Ansonsten bringt der Schutz rein gar nichts gegen das Coronavirus.

Coronavirus: Schutzmaske und Mundschutz – DIESE Schutzarten gibt es

Grundsätzlich muss man unterscheiden zwischen einer Mund-Nase-Schutzmaske (MNS), einer Behelfs-Mund-Nase-Schutzmaske (BMNS) und Atemschutzmasken, wozu die Partikelfiltrierende Halbmasken, besser bekannt als FFP-Masken, zählen.

Mund-Nase-Schutzmasken sind zertifiziert und werden derzeit im medizinischen Bereich dringend gebraucht, deshalb sollten Privatpersonen sich BMNS-Masken selbst anfertigen. Eine Anleitung der Stadt Essen, wie du eine solche Maske anfertigen kannst, findest du HIER >>>

Und welche Masken schützen mich?

Mund-Nase-Schutzmasken (MNS) und Behelfs-Mund-Nase-Schutzmasken (BMNS) schützen mich gar nicht, dafür können sie aber die Menschen um mich herum schützen. „OP-Masken dienen vor allem dem Schutz der Umgebung vor den Keimen, die der Träger durch z.B. Atmen oder Niesen verteilen könnte“, erklärt Dirk Lange vom Unternehmen 3M, einem der Markführer von Schutzausrüstung.

Selbst geschützt ist man nur mit einer FFP-Maske. Die WHO und das Robert-Koch-Institut empfehlen für den medizinischen Bereich mindestens die Schutzstufe 2.

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Was bringt ein Schal, ein Tuch oder eine selbstgebastelte Maske?

Die Virologen Christian Drosten und Alexander S. Kekulé sind sich einig, dass selbstgebastelte Masken das Infektionsrisiko senken können. „Eine einfache OP-Maske (Mund- und Nasenschutz) oder ein Tuch, das Mund und Nase bedeckt, bieten zusätzlichen Schutz“, schreibt Kekulé auf seiner Website. Das gilt aber nur für die Tröpchen die man selbst beim Sprechen, Husten oder Niesen in Richtung anderer Menschen sprühen.

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Kann ich Masken wiederverwenden?

Ja. Dabei solltest du aber einige Dinge beachten: Die Maske sollte nicht durchfeuchten. „Andernfalls können sich beim Ausatmen Tröpfchen bilden, die das Virus enthalten. Wenn Sie nicht verhindern konnten, dass jemand hustet oder niest, sollten Sie Ihre Maske sofort wechseln und Ihr Gesicht desinfizieren oder mit Wasser und Seife reinigen. Ein Stück Stoff kann nach dem Waschen bei 60 Grad Celsius wieder verwendet werden“, sagt Professor Kekulé.

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Prof. Klaus-Dieter Zastrow, Hygiene-Institut Berlin rät gegenüber „Bild“, man solle die Masken „bei 80°C trocknen, bevor man sie wieder benutzt! Einfach für 30 Minuten in den vorgeheizten Backofen legen, dann ist die Maske trocken, alle Viren sind tot und der Mund-Nasen-Schutz kann wiederverwendet werden.“ (jg)

 
 

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