Coronavirus raubt Frau (60) in drei Tagen die ganze Familie – „Kein Wort kann den Schmerz beschreiben“

In den USA nahm das Coronavirus einer Frau in drei Tagen die Familie. (Symbolfoto)
In den USA nahm das Coronavirus einer Frau in drei Tagen die Familie. (Symbolfoto)
Foto: imago images, Montage: DER WESTEN

Grand Blanc. Erst verlor sie ihren Ehemann (59) durch das Coronavirus, dann ihren einzigen Sohn (20). Jetzt ist Cassandra Brown ganz alleine – und selbst in der Trauer lässt sie das grausame Virus nicht in Ruhe.

„Es gibt nicht mal ein Wort, das meinen Schmerz beschreiben kann. Es ist unvorstellbar“, sagte die 60-Jährige aus Grand Blanc im US-Bundesstaat Michigan den „Detroit News“. Nach 35 Jahren Ehe hatte das Coronavirus ihr ihren geliebten Mann Freddy Lee Brown III genommen.

Coronavirus nimmt Frau (60) in drei Tagen die ganze Familie

Eine ganze Nacht lang versuchte sie, die Angst ihres Sohnes auf der Intensivstation zu lindern, ebenfalls an den Folgen der Infektion zu sterben. Doch genau das passierte am nächsten Tag.

Auch Freddy Lee Brown Jr. starb. Drei Tage nach dem Tod seines Vaters. „Wunderkind“ hatten sie ihn genannt, nachdem sie die Nachwuchs-Hoffnungen nach zwei Fehlgeburten eigentlich schon aufgegeben hatten.

Ehemann und Sohn sterben innerhalb von drei Tagen

Mitte März habe sich Cassandra Browns Ehemann mit dem Coronavirus infiziert, gehörte wegen einer Nierentransplantation vor acht Jahren zur Risikogruppe. Erst musste er beatmet, dann ins künstliche Koma versetzt werden, schließlich kollabierte seine Lunge.

Ihr Sohn, Leistungssportler am Mott Community College, litt an Asthma, was die Lungenkrankheit für ihn tödlich machte.

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Bei der Beerdigung, die im engsten Kreis arrangiert wurde, durfte Cassandra Brown wegen der Ansteckungsgefahr nicht einmal eine Umarmung ihrer Freunde in Empfang nehmen, berichten die „Detroit News“. Auch, weil viele wegen des eingeschränkten Fernverkehrs nicht einmal dabei sein konnten.

„Ihr werdet über mich wachen“

„Es ist so unfair“, sagte sie. „Ich kann sie nicht einmal richtig beerdigen. Ich muss sie nur in eine Kiste stecken und in ein Loch stecken.“

Was Cassandra Brown nun stützt, ist ihr Glaube. „Ihr werdet über mich wachen“, sagte sie ihren verstorbenen Liebsten. „Und ich werde das brauchen.“

 
 

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