Corona-Drama! Junge (11) bricht bei Notruf in Tränen aus – Polizei handelt sofort

Das Coronavirus sorgte am Mittwoch für einen herzzerreißenden Polizei-Einsatz. (Symbolfoto)
Das Coronavirus sorgte am Mittwoch für einen herzzerreißenden Polizei-Einsatz. (Symbolfoto)
Foto: imago images / Michael Eichhammer

Ansbach. Einsamkeit – was viele Menschen gar nicht kennen, bekommen sie nun durch das Kontaktverbot wegen des Coronavirus zu spüren. Ältere Menschen sind davon besonders betroffen, doch auch Kinder haben damit zu kämpfen.

Von einem besonders herzzerreißenden Fall berichtet nun die Polizei Mittelfranken. Mitten in der Krise um das Coronavirus erreichte sie am Mittwochmorgen ein Notruf, der nur diesen einen Anlass hatte: Einsamkeit.

Coronavirus: Junge (11) bricht bei Notruf in Tränen aus

Ein 11-jähriger Junge aus dem fränkischen Ansbach hatte die „110“ gewählt und brach, als die Einsatzzentrale den Notruf entgegennahm, sofort in Tränen aus. Seine Mama war nicht zu Hause und er hatte sich, wohl auch aufgrund der beängstigenden Coronavirus-Lage, plötzlich schrecklich einsam gefühlt.

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„#Wirbleibenzuhaus ist nicht immer einfach“, weiß auch die Polizei. Und auch wenn das eigentlich kein geeigneter Anlass für einen Notruf ist, kümmerten sich die Beamten rührend.

„Beim Anruf bei der Polizei wurde er mit einer freundlichen Kollegin verbunden, die ihm mit großem Herz und viel Feingefühl beruhigen konnte“, teilt die Polizei Mittelfranken mit.

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Dann schickte sie sogar einen Streifenwagen zum Haus des aufgelösten Kindes. Im Gepäck: Nutellabrote.

„Manchmal braucht die Seele einfach etwas Schokolade“

„Die Streife vor Ort stellte fest, dass er wohlauf ist und konnte ihn mit einem leckeren Brot wieder ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Kurz darauf kehrte auch die Mutter zurück und somit war für unseren kleinen Mann die Welt wieder in Ordnung.“

So resümiert die Polizei auch in der Krise um das Coronavirus: „Manchmal braucht die Seele einfach etwas Schokolade.“

 
 

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