Coronavirus: Mysteriöser Künstler hinterlässt Bild im Krankenhaus – DAS steckt dahinter

Coronavirus: Das General Hospital (Foto) im britischen Southampton hat eine bewegende Nachricht in Bildform erhalten.
Coronavirus: Das General Hospital (Foto) im britischen Southampton hat eine bewegende Nachricht in Bildform erhalten.
Foto: imago images / imagebroker

Southampton. Wer ist Streetart-Künstler Banksy? So genau weiß das niemand. Mit seinen Graffitis hat er sich in den letzten Jahrzehnten zwar international einen Namen gemacht, aber seinen bürgerlichen Namen und seine wahre Identität hält er geheim. Bekannt ist lediglich, dass er aus Bristol stammt und Ende der 90er Jahre nach London kam.

Während das Coronavirus weltweit grassiert, ist jetzt ein neues Werk des Künstlers aufgetaucht – und zwar im General Hospital in Southampton. Das Gemälde, das Banksy auch auf seinem Instagram-Account präsentiert, kommt mit einer bewegenden Botschaft daher.

Coronavirus: Streetart-Künstler macht aus Krankenschwestern Superhelden

Das Bild zeigt einen Jungen, der kniet und eine Krankenschwester-Puppe in seiner Hand durch die Luft schweben lässt. Sie streckt dabei wie Superman ihre Hand aus – und trägt Gesichtsmaske, Umhang und eine Schürze mit einem roten Kreuz, das einzige farbige Element in dem ansonsten schwarz-weißen Gemälde. Im Papierkorb vor dem Jungen liegen eine Spiderman- und eine Batman-Figur.

Der Künstler hinterließ laut BBC im Krankenhaus einen Zettel, auf dem stand: „Danke für alles, was Sie tun. Ich hoffe, dies erhellt den Ort ein wenig, auch wenn es nur schwarz und weiß ist.“ Die Botschaft ist klar: Spiderman oder Batman können einpacken – die wahren Helden und Vorbilder kümmern sich im Krankenhaus um unsere Gesundheit.

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Das ein Quadratmeter große Gemälde, zu dem Banksy nur „Game Changer“ (Spielwende) schrieb, soll bis in den Herbst im Krankenhaus bleiben und dann versteigert werden, wie BBC berichtete. Der Erlös soll an den chronisch unterfinanzierten Gesundheitsdienst National Health Service (NHS) gehen.

Krankenhaus-Chefin hofft: „Es wird zweifellos ...“

Die Geschäftsführerin des Krankenhauses, Paula Head, sagte, das Gemälde werde von allen im Krankenhaus geschätzt. Menschen hätten einen Moment, um innezuhalten, nachzudenken und das Kunstwerk zu würdigen. „Es wird zweifellos auch massiv die Moral aller stärken, die in unserem Krankenhaus arbeiten und die gepflegt werden.“

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Banksy hatte bereits Mitte April aus seinem Homeoffice ein Bild zur Corona-Krise veröffentlicht: Auf Instagram postete der Brite ein Bild, auf dem er mehrere Ratten an die Wand des Badezimmers gemalt hat. Die herumstehenden Gegenstände sind so arrangiert, dass es so aussieht, als hätten die Ratten diese Unordnung verursacht. Darunter schrieb Banksy: „Meine Frau hasst es, wenn ich von zu Hause aus arbeite.“ (at, mit dpa)

 
 

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