Coronavirus: Mann steht tagelang vor Fenster – aus diesem süßen Grund!

Coronavirus: Seit über einer Woche steht ein Mann vor einem Fenster anstatt das Gebäude zu betreten. Der Grund ist berührend.
Coronavirus: Seit über einer Woche steht ein Mann vor einem Fenster anstatt das Gebäude zu betreten. Der Grund ist berührend.
Foto: imago images / Hans Lucas

Mindestabstand, Kontaktsperre, Social Distancing – das Coronavirus verhindert aktuell vielerorts, dass sich Menschen so nahe kommen können, wie sie es bisher gewohnt waren.

Im öffentlichen Bereich darf man maximal zu zweit unterwegs sein, in einigen anderen Einrichtungen nicht einmal das. Besuche von Krankenhäusern oder Pflegeheimen sind aufgrund strenger Hygienevorschriften teilweise aktuell noch untersagt, selbst im engsten Familienkreis. Ein besonders bewegendes Beispiel hat ein Twitter-Nutzer beobachtet und mit der Welt geteilt.

Coronavirus: Mann wartet täglich vor Krankenhaus, weil er nicht hinein zu seiner Familie darf

„Vor meinem Balkon steht seit 1,5 Wochen ein Mann. Den ganzen Tag. Bei Wind und Wetter. Nur zum Essen setzt er sich unter einen Baum“, schreibt er unter das Foto eines Mannes, der in einem Innenhof an einem Metallgeländer steht und in Richtung eines Fensters blickt. Hinter den Scheiben ist schemenhaft eine andere Person zu sehen.

Der Twitter-User brauchte etwas Zeit bis er verstand, was sich da vor seinen Augen abspielte: „Hab jetzt erst gecheckt, dass seine Frau entbunden hat und er nicht in die Klinik darf.“ Das Verhalten des frisch gebackenen Vaters und loyalen Ehemanns, der tagtäglich von draußen durchs Fenster blickt, um seiner Familie so nahe zu sein wie nur möglich, bewegt den Nutzer sehr. „Wie sweet ist das denn bitte?“, fragt er am Ende.

Mitgefühl und Diskussionen in den Kommentaren

Auch in den Kommentaren zeigen die User Mitgefühl. Jedoch sorgt die Story auch für emotionale Diskussionen darüber, warum Schulen oder Möbelgeschäfte öffnen dürfen, während einem Vater verboten wird, seine Frau und sein neugeborenes Kind zu besuchen.

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Der Verfasser des Posts fasst jedenfalls einen Entschluss: Er will dem geduldigen Mann in seinem Innenhof etwas Gutes tun. „Ich gehe nachher mal runter und sage ihm, wenn er was braucht, soll er bei mir klingeln. Ist doch kein Zustand“, schreibt er in der Kommentarspalte. (at)

 
 

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