Coronavirus: Krankenschwester hat skurrile Idee – jetzt bangt sie um ihren Job

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Experten gehen von einer Zunahme der Häuslichen Gewalt während der Coronakrise aus. Durch Kontakt- oder Ausgangssperren sind Menschen gezwungenermaßen mehr mit ihrem Lebensgefährten zuhause. Wenn dieser gewalttätig ist, kann die Situation schnell eskalieren.

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Eine Krankenschwester aus Tula in Russland behandelt tagtäglich Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Die Umstände im Krankenhaus sind alles andere als optimal. Sie weiß sich zu helfen und hat eine skurrile Idee. Doch das geht nach hinten los.

Die Fotos der Krankenschwester aus Russland gehen aktuell viral. Denn Coronavirus-Patienten knipsten die Krankenschwester während der Arbeit, berichtet die „Daily Mail“. Die Bilder verbreiten sich in Sozialen Netzwerken.

Die junge Frau trägt Maske, Schutzbrille und einen durchsichtigen Schutzkittel. Das Skurrile: Sie trägt darunter nur ihre Unterwäsche!

Alle Coronavirus-Patienten auf der Station können Slip und BH genauestens sehen. Das nehmen einige vor Ort als Aufforderung zum Fotografieren.

„Sie befindet sich in einem Schockzustand“

Doch die Idee hat üble Folgen. Denn die Krankenschwester bekam ein Disziplinarverfahren. Gewerkschaftsführer Andrey Konoval sagt: „Es ist klar, dass in diesem Fall ein Verstoß gegen die allgemein anerkannten Normen der Kleiderordnung vorliegt.“

Ein Kollege der Frau sagt der russischen Zeitung „Komsomolskaja Prawda“: „Jetzt steht sie unter großem Stress. Sie befindet sich in einem Schockzustand und hat Angst, ihren Arbeitsplatz ganz zu verlieren.“

Warum sie unter dem Kittel nichts trug? Sie habe keinen richtigen Kittel erhalten, den sie unter dem durchsichtigen Schutzkittel tragen konnte. Außerdem sei ihr sonst zu heiß gewesen. Ihr war nicht bewusst, wie transparent der Kittel war.

Die männlichen Coronavirus-Patienten hatten kein Problem mit dem Anblick. Ein bisschen unangenehm war die Situation aber wohl schon.

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Das sind die Symptome des Coronavirus:

  • Fieber (häufig)
  • trockener Husten (häufig)
  • Schnupfen (selten)
  • Kurzatmigkeit (selten)
  • Gliederschmerzen (selten)
  • Hals- und Kopfschmerzen (selten)
  • Durchfall oder Erbrechen (selten)

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Politiker und Ärzte stehen ihr bei

Die Leiterin der Ärzteallianz, Dr. Anastasia Wassiljewa, die die Reaktion des Krankenhauses kritisiert hat, bietet an, die Krankenschwester bei der Berufung gegen ihre Bestrafung zu unterstützen. „Wenn sie sich an uns wendet, werden wir sie beschützen. Die Tatsache, dass die Kostüme von solcher Qualität sind, dass sie nicht den Standards entsprechen, ist ein Problem für das Management, nicht für die Krankenschwester.“

Weiter: „Wir müssen nicht auf ihre Unterwäsche achten, sondern darauf, dass der Kittel nicht den erforderlichen Standards entspricht. Ein pestsicheres Kostüm ist niemals transparent. Und es muss aus einem völlig anderen Stoff bestehen.“

Auch der ehemalige Profiboxer und jetzige Abgeordnete Nikolai Valuev macht sich für die Krankenschwester stark. Er drängt die Behörden dazu, das Verfahren zu beenden.

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„Hoffen wir, dass die Krankenschwester mit ihrer Erscheinung bei den männlichen Coronavirus-Patienten den Wunsch nach dem Leben geweckt hat", sagt er.

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Das Krasse: Die Krankenschwester hat nach der Aktion sogar ein Angebot eines Unterwäscheherstellers erhalten. Sie soll ihren Job an den Nagel hängen und für die Marke modeln, berichtet „Daily Mail“. (ldi)

 
 

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