Intensivpfleger beendet harte Corona-Schicht – und bekommt kurz darauf eine fürchterliche Nachricht

Intensivpfleger leisten zu Zeiten des Coronavirus harte Arbeit. (Symbolbild)
Intensivpfleger leisten zu Zeiten des Coronavirus harte Arbeit. (Symbolbild)
Foto: imago images / ULMER Pressebildagentur

Großbritannien beklagt über 50.000 Coronavirus-Patienten und über 5000 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Die Krankenpfleger in den Kliniken leisten jeden Tag Schwerstarbeit. Einer von ihnen ist Intensivpfleger Adam, der laut „Metro“ nach einer kräftezehrenden Schicht eine erschütternde Nachricht erhielt.

Coronavirus: Intensivpfleger kämpft um das Leben der Patienten

Die Extremsituation verlangt dem jungen Krankenpfleger ohnehin alles ab. Es sei nur schwer erträglich, sich tagtäglich um sterbende Patienten zu kümmern, die in ihren letzten Stunden nicht einmal Besuch ihrer Liebsten empfangen dürfen.

Diese harten Momente steht Adam während der Coronakrise regelmäßig durch. „Der Gedanke ist sehr belastend, dass ich in den letzten und den nächsten Wochen für viele Patienten der letzte Mensch sein werde, den sie sehen und dessen Stimme sie hören werden“, sagt Adam.

Großvater ebenso Corona-Patient

Nur wenige Minuten nach einer solchen zermürbenden Nachtschichten erhält er die erschütternde Nachricht.

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Sein Großvater, der mit dem Coronavirus infiziert war, sei in dieser Nacht verstorben.

Er verstarb genau so einsam im Krankenhaus wie die Patienten, die er wenige Minuten zuvor noch selbst versorgt hatte.

Adam hat einen wichtigen Appell

Bei Twitter berichtet er über die schlimme Nacht, postet ein Foto in seiner Arbeitskleidung. „Ich habe dieses Foto mitten in meiner Nachtschicht auf der Intensivstation gemacht, schweißgebadet, mit wunden Stellen von der Mundschutzmaske im Gesicht. Nur Minuten später habe ich erfahren, dass mein Großvater wegen des Coronavirus verstorben ist“, schreibt er laut „Metro“.

Er appelliert zum Schluss an die Twitter-Gemeinde, die Verbreitung des Virus einzudämmen: „Bleibt verdammt noch mal zuhause.“ (vh)

 
 

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