Coronavirus: Ergreifend! Frau (90) stirbt – weil sie DAS zuvor getan hat

Corona Deutschland (13.3.)
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Was Suzanne Hoylaerts getan hat, klingt wie die Geschichte einer Märtyrerin...

Die 90-jährige Belgierin ist an Covid-19 gestorben. Sie hatte sich mit dem Coronavirus infiziert, kurz darauf verschlechterte sich ihr Zustand und sie erlag der Krankheit. Doch kurz zuvor sagte sie etwas Heldenhaftes und Schockierendes zugleich. Über den Fall berichtet die Zeitung „Het Laatse Nieuws“.

Mit Atemproblemen kam Hoylaerts am 20. März in ein Krankenhaus in der Region Flandern. Dort wurde sie positiv auf das Coronavirus getestet und isoliert. Zwei Tage später war sie tot. Sie hätte überleben können, aber sie sagte kurz vor ihrem Tod zu den Ärzten:

„Ich möchte keine künstliche Beatmung haben. Nehmen Sie das Beatmungsgerät für jüngere Patienten.“

Coronavirus: „Ich hatte schon ein gutes Leben“

Das belgische Gesundheitssystem ist mit fast 14.000 bestätigten Coronavirus-Infektionen und über 800 Toten (Stand Dienstag, 1. April) ebenso am Limit wie in anderen europäischen Staaten. Über 1000 Menschen liegen nach Angaben der Zeitung auf der Intensivstation.

Jedes Beatmungsgerät wird dringend gebraucht – vor wenigen Tagen starb ein zwölfjähriges Mädchen in Belgien an den Folgen des Coronavirus. Sie ist das jüngste Todesopfer in Europa. In Großbritannien starb ein zuvor „gesunder“ 13-jähriger Junge, nachdem er positiv auf Covid-19 getestet worden war.

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Suzanne Hoylaerts entschied sich, ihren Platz für das Beatmungsgerät zu opfern. „Ich hatte schon ein gutes Leben“, soll sie zu den Ärzten laut „Het Laatse Nieuws“ gesagt haben.

Für ihre Tochter Judith war die Entscheidung ein Schock: „Ich kann mich nicht von ihr verabschieden, und ich habe nicht einmal die Chance, an ihrer Beerdigung teilzunehmen.“

Die Tochter kann nicht verstehen, wie sich ihre Mutter infizieren konnte, da sie sich isoliert hatte. (jg)

 
 

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