Coronavirus: Finnland traf vor Jahren DIESE Entscheidung – und hat nun einen Vorteil

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Auch in Finnland grassiert derzeit das Coronavirus. Etwa 2.300 Menschen sind bisher an Covid-19 erkrankt, 27 gestorben. Zahlen, von denen Italien, Spanien und die USA nur träumen können. Dort sieht es ganz anders aus. Das Coronavirus forderte tausende Todesopfer.

Ob die geringe Zahl in Finnland auch an Vorkehrungen liegt, die das Land vor einigen Jahren getroffen hat? Wie die „The New York Times“ berichtet, ist das nordische Land in Sachen Coronavirus sehr gut aufgestellt.

Coronavirus: Finnland gut aufgestellt

Denn die Finnen waren schlau und haben schon vor Jahren mit Vorkehrungen für einen Krieg oder auch eine Pandemie begonnen. Während in ganz Europa Schutzmasken, Desinfektionsmittel und Medikamente knapp sind, machen sich die Nord-Europäer keine Sorgen.

Neben Medizin, Öl und Getreide wurden auch Schutzmasken gehortet. Aufgebaut wurde das Lager zur Zeit des Kalten Krieges. Länder wie Schweden, Norwegen und Dänemark hatten ebenfalls solche Bestände und gaben sie auf. Doch Finnland nicht.

„Finnland ist die Vorbereitungsnation der Nordländer, immer bereit für eine große Katastrophe oder einen Dritten Weltkrieg“, sagt Magnus Hakenstad, Wissenschaftler am norwegischen Institut für Verteidigungsstudien.

Als das Coronavirus zuschlug, zapfte die finnische Regierung zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg ihre medizinische Ausrüstung an.

„Die Masken sind alt – aber sie funktionieren noch“, sagt Tomi Lounema, Chef der Nationalen Notfallversorgungsagentur Finnlands.

Coronavirus: Lagerorte geheim

Es gibt nur wenige öffentlich zugängliche Informationen über die Anzahl der Masken und anderer Vorräte, die Finnland besitzt oder wo genau sie gelagert sind. „Alle Informationen über diese Lagerhäuser sind geheim“, so Lounema. Im ganzen Land sollen die Bestände seit 1950 verteilt sein.

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Schweden informiert Bürger mit Broschüre

Auch in Schweden dachten die Menschen vor Jahren mit. Jetzt, wo das Coronavirus auch dort angekommen ist, sind die Schweden froh, vorgesorgt zu haben.

Vor zwei Jahren erhielt die Bevölkerung eine Broschüre mit dem Titel „If Crisis or War Comes“ (wenn eine Krise oder Krieg kommt). Den Menschen wurde laut „The New York Times“ geraten, sich einen Vorrat an Lebensmittel, Wasser, Kleidung und auch Desinfektionsmittel und Medikamenten anzuschaffen.

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Ob Deutschland aus der Coronavirus-Pandemie ähnliche Konsequenzen für die Zukunft ziehen wird? (ldi)

 
 

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