Schon vier Corona-Tote auf Kreuzfahrt-Schiff! Deutsches Ehepaar mit verzweifeltem Hilferuf – „Unerträgliche Angst“

Corona Deutschland (13.3.)
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Vor etwa zwei Wochen verkündete Außenminister Heiko Maas wegen des Corona-Krise eine gigantische Rückholaktion deutscher Urlauber aus dem Ausland. 50 Millionen Euro wollte die Regierung bereitstellen, um gestrandete Urlauber zurückzuholen. Dabei ging es vor allem um Pauschalurlauber und Reisegruppen in den Regionen Ägypten, Malediven, Philippinen oder Marokko.

Zehntausende wurden bereits eingeflogen. Doch noch immer sitzen rund um den Erdball verzweifelt Menschen, die einfach nur zurück nach Hause wollen. Das Coronavirus hat für sie den Traumurlaub in einen Albtraum verwandelt.

Ein deutsches Paar, das sich auf einem Kreuzfahrt-Schiff vor der Küste Panamas aufhält, wandte sich mit einer emotionalen Botschaft an die deutsche Regierung. Darüber berichtete der „Focus“.

Coronavirus: Ehepaar steckt auf Kreuzfahrt-Schiff fest

Bei dem Paar handelt es sich um Eva Braunschweig und ihren Mann Jürgen Wolff. „Ich habe unerträgliche Angst. Um das Leben meines Mannes, und um meins“, beginnt die 72-Jährige einen emotionalen Appell, der offenbar als Videoanruf aufgezeichnet und bei Instagram veröffentlicht wurde:

Mit den beiden teilen noch weitere 1800 Menschen ihr Schicksal: Sie sitzen fest, mitten im Paradies. Doch sie wollen nichts sehnlicher, als endlich wieder zurück nach Deutschland. Auf dem Kreuzfahrt-Schiff fürchten sie um ihr leben. Denn auf der „MS Zaandam“ sind bereits vier Passagiere verstorben, zwei wurden positiv auf das Coronavirus getestet und mehr als 130 zeigen verdächtige Symptome.

Appell unter Tränen

„Mein Mann ist 82 Jahre, ich bin 72 Jahre. Auf uns warten zuhause fünf Kinder und vierzehn Enkel“, redet Eva Braunschweig mit brüchiger Stimme weiter. In ihre Augen schießen Tränen. Ihre letzten Worte: „Ich bitte um Hilfe“.

Aus dem Instagram-Kanal geht hervor, dass die Enkelkinder der beiden hinter dem Account stecken. „Unser Opi und unsere Omi sowie viele andere Menschen sind auf dem Schiff MS Zaandam vor Panama seit zwei Wochen gefangen!“ heißt es auf einem Bild. Sie seien in keinem Land mehr willkommen. „Zurzeit erscheint uns die Situation hoffnungslos, denn ohne Hilfe scheint eine gesunde Rückkehr aussichtslos“, schreiben die Enkelkinder weiter.

Enkelkinder wollen „Omi und Opi“ retten

Sie haben nur eine Bitte: „Helft uns, dieses Foto und diese Nachricht zu teilen, damit wir mit Hilfe der Politiker unsere Omi und unseren Opi retten können.“

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Im „Focus“ schildert Eva Braunschweig: „Wir haben Angst. Wir wollen nicht vergessen werden. Wenn ich Frau Merkel etwas sagen dürfte, dann wäre das: Retten Sie uns! Helfen Sie uns! Holen Sie uns nach Hause.“ Sie und ihr Mann hoffen nun, dass das Schiff in Florida vor Anker gehen darf, um von dort nach Hause fliegen zu können. (dav)

 
 

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